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Li Na wie Wawrinka

PARIS. Einen Tag nach Stan Wawrinka, dem Australian-Open-Sieger der Männer, scheiterte auch die Frau, die in Melbourne gewonnen hatte, bereits in der ersten Runde von Paris-Bercy. Li Na unterlag der Französin Kristina Mladenovic 5:7, 6:3, 1:6. Die Weltranglisten-Zweite aus China verlor auf dem zweitgrössten Platz des Stade Roland Garros.

Vor drei Jahren hatte Li in Paris noch den Titel geholt. Die Favoritin konnte die Partie aber lediglich zu Beginn des zweiten Satzes wie erwartet diktieren. Im dritten und entscheidenden Satz behielt die 21-jährige Französin, die Nummer 103 der Rangliste, wieder klar die Oberhand.

«Die Nummer 2 der Welt zu schlagen, und das noch bei Roland Garros, ist schon grossartig», sagte die Überraschungssiegerin. Sie war mit einem schwachen Jahresauftakt aus den ersten 100 der Rangliste gefallen. «Aber ich habe immer an mich geglaubt. Ich glaube immer an mich und werde immer an mich glauben», wurde sie beinahe philosophisch. Die Franzosen hatten von ihr stets sehr viel erwartet, nun sieht sie die Chance, dass dieser «grosse Sieg» an einem Grand-Slam-Turnier auch bei ihr etwas Spezielles auslöst.

Caroline Wozniacki (WTA 14) zeigte sich von der Trennung nicht im gleichen Mass beflügelt wie ihr Ex-Verlobter Rory McIlroy. Der Golfprofi hat vergangene Woche die Europa-PGA-Championship in Wentworth gewonnen, die Dänin unterlag in Paris der 50 Plätze schlechter klassierten Belgierin Yanina Wickmayer (6:7, 6:4, 2:6).

Im Männerfeld musste nach Kei Ni­shikori auch der zweite Aufsteiger dieses Frühlings, Grigor Dimitrov (ATP 12), gleich in der 1. Runde die Segel streichen. Der bulgarische Rom-Halbfinalist unterlag dem 2,11 m grossen Aufschlagriesen Ivo Karlovic (ATP 37, 22 Asse) 4:6, 5:7, 6:7. Andy Murray (ATP 8) startete mit einem sicheren, aber glanzlosen Viersatzerfolg über den kasachischen Davis-Cup-Spieler Andrej Golubew ins Turnier. (si)

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