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Lockerer Aufgalopp

Monte Carlo. Roger Federer und Stanislas Wawrinka kamen zum Auftakt am Masters-1000-Turnier in Monte Carlo zu deutlichen Zwei-Satz-Siegen.

Der 35-jährige Radek Stepanek war für den überzeugend aufspielenden Federer zum Auftakt der Sandsaison in Monte Carlo ebenso kein Gegner wie der lästige und kalte Wind an der Côte d’Azur. Der in allen Belangen überlegene Schweizer nutzte auf dem Weg zum 6:1/6:2-Sieg sämtliche vier Breakchancen und nahm dem Tschechen in beiden Sätzen jeweils gleich den ersten Aufschlag ab. In 22 Minuten war der einseitige Startsatz zu Ende. Federer servierte äusserst stark; 78 Prozent seiner ersten Aufschläge waren im Feld.

Nur Mitte des zweiten Satzes hatte Federer einen kleinen Durchhänger, als er seinen einzigen Doppelfehler beging und dem Tschechen zwei Breakbälle zugestehen musste, die er aber gekonnt abwehrte. Der Schweizer hat nun im 16. Duell gegen Stepanek zum 14. Mal gewonnen und seine gute Frühjahrsform erneut unter Beweis gestellt.

In den Achtelfinals trifft der als Nummer vier gesetzte Federer erneut auf einen Tschechen. Der 196 cm grosse Lukas Rosol (ATP 47) prüft den Schweizer zum zweiten Mal. In den Viertelfinals in Dubai in diesem Jahr hatte sich Federer, der spätere Sieger des Turniers, pro­blemlos durchgesetzt. Das Masters-1000-Turnier in Monte Carlo konnte der 32-jährige Federer noch nie gewinnen. Zwischen 2006 und 2008 unterlag er jeweils im Final dem spanischen «Sandkönig» Rafael Nadal. Dieser gewann sein Auftaktspiel gegen den Russen Teimuras Gabaschwili 6:4, 6:1.

Wawrinka im Eiltempo

Noch schneller entledigte sich Wawrinka, der wie Federer für die erste Runde ein Freilos erhalten hatte, seiner Aufgabe. Gegen den Kroaten Marin Cilic benötigte der Australian-Open-Sieger für das 6:0, 6:2 lediglich 45 Minuten. Wawrinka zeigte in seinem ersten Einzel nach dem (durchzogenen) Auftritt im Davis-Cup gegen Kasachstan eine souveräne Leistung und kam im achten Vergleich mit dem Kroaten zum sechsten Sieg. Auf Sand entschied er auch das vierte Aufeinandertreffen für sich.

Wawrinkas Kontrahent im Achtelfinal ist der als Nummer 15 gesetzte Nicolas Almagro. Es wird die zehnte Begegnung mit dem Spanier auf der Tour sein; sechs der Duelle entschied Wawrinka für sich, dar­un­ter auch eines in Monte Carlo. In einem allfälligen Halbfinal trifft Wawrinka womöglich auf Nadal, der im Fürstentum zwischen 2005 und 2012 achtmal in Serie triumphiert hatte, ehe er im letzten Jahr im Final gegen Novak Djokovic den Kürzeren zog. (si)

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