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Lohndumping bei der Stadt Zürich

ZÜrich. Gerade mal 10 Euro pro Stunde haben polnische Arbeiter für eine Drecksarbeit im eigentlichen Wortsinn erhalten. Sie haben für dieses Entgelt im Jahr 2012 die Öfen der Stadtzürcher Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz gereinigt, wie das Magazin «Kassensturz» des Schweizer Fernsehens berichtet. Umgerechnet sind das etwas mehr als 2000 Franken pro Monat. Die Gewerkschaft Unia spricht von einem «krassen Fall von Lohndumping». Die polnischen Arbeiter waren bei der deutschen Firma ICC GmbH angestellt, die wiederholt Aufträge von der Stadt Zürich erhielt – obwohl sie laut dem Bericht schon zweimal beim Amt für Wirtschaft und Arbeit gemeldet und einmal auch gebüsst wurde. Die zuständige Abteilung der Stadt, Entsorgung & Recycling, gibt demnach an, keine Kenntnis von den tiefen Löhnen gehabt zu haben. (hub)

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