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Lüftung muss kon­trol­liert werden

Seit der Sanierung im Jahre 1978 hat die Kirche Schaden genommen. Stuckteile lösen sich vom Untergrund und drohen, her­un­terzufallen. An den Gemälden stellten die Restauratoren Ablösungen an der Farbschicht fest. An den Wänden und auf der Orgel hat sich Schimmel gebildet. Als Ursache wurde die mangelnde Belüftung ausgemacht. Deckengemälde, Wände und Säulenvorstände werden gereinigt, um den Schimmel einzudämmen. An den Deckengewölben wurden Lüftungslöcher entdeckt, die geschlossen worden waren. Diese wurden wieder geöffnet. Weiter soll ein rigoroses Lüftungsregime dafür sorgen, dass die feuchtwarme Luft von aussen nicht unnötig ins Kircheninnere dringen kann, wo sich die Luft abkühlen kann, und so für eine dem Schimmel zuträgliche Feuchtigkeit entstehen kann.

Im Februar 2012 bewilligte der Regierungsrat einen Kredit von 4,875 Millionen Franken für die Innensanierung. Drei Jahre soll die Sanierung dauern. Im Winter muss die Arbeit in der Kirche ruhen, weil in dem unbeheizten Kirchenschiff bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius nicht gearbeitet werden kann. (um)

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