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Luhukay muss gehen

Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Spielen der Rückrunde wurde bei Hertha Berlin der holländische Trainer Jos Luhukay entlassen.

Fabian Lustenberger, der Schweizer Captain der Hertha, hatte die Lage nach dem Rückrundenstart auf den Punkt gebracht: «Null Punkte aus zwei Spielen, das ist der Stand der Dinge, das ist die bittere Wahrheit.» Die 0:1-Heimniederlage gegen Leverkusen war demnach für Jos Luhukay (Bild) eine zu viel.

Der Holländer hatte die Berliner nach dem Abstieg 2012 übernommen und wieder in die Bundesliga geführt. Nachdem schon die letzten Spiele vor der Winterpause misslungen waren, wurde er nun entlassen. Wohl auch, weil das Verhältnis zwischen ihm und der Mannschaft angespannt war. Ersetzt wird Luhukay interimistisch durch Pal Dardai und Rainer Widmayer. Dardai (38) ist seit September letzten Jahres ungarischer Nationaltrainer und mit fast 300 Einsätzen Rekordspieler der Hertha. Widmayer (47) war einst Markus Babbels Assistent.

Nach Mirko Slomka (HSV), Jens Keller (Schalke), Robin Dutt (Bremen) und Armin Veh (Stuttgart) ist Luhukay bereits der fünfte Bundesliga-Trainer, der diese Saison entlassen worden ist.

Klopp schliesst Rücktritt aus

Hinter Hertha liegt in der Tabelle nur noch Borussia Dortmund. Dort ist ein Trainerwechsel auch nach der enttäuschenden Leistung und der 0:1-Heimniederlage kein Thema. Präsident Hans-Joachim Watzke hat schon oft betont, dass er Trainer Jürgen Klopp «niemals entlassen» werde. Klopp selber sagte gestern, er wolle sich über einen möglichen Rücktritt «keinen Kopf» machen. «Wie wäre ich denn drauf, wenn mich ein Spiel komplett aus der Bahn werfen würde?» si/red

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