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Luxus und Design werden höher gelegt

Shanghai. Sie sind keine Gelände-Wunder und machen trotzdem etwas her: BMW und Citroën zeigen, wohin die Reise bei den SUVs geht.

Am Thema SUV und Crossover kommt heute kein Hersteller mehr vorbei. Dabei geht es längst nicht mehr um Geländefähigkeiten oder um ein möglichst grosses Platzangebot. Viel stärker wird darauf fokussiert, was diese Fahrzeuge ausstrahlen. Sie sind nicht nur sichtbarer präsenter, sondern wirken auch wertiger und bieten mehr Prestige. Speziell in Asien ein nicht zu unterschätzendes Verkaufsargument. Aber auch Europäer greifen gerne statt zum Van oder Kombi zum ähnlich grossen und praktisch gleich teuren SUV.

Citroën mit dem Wild Rubis und BMW mit dem X4 zeigen an der Shanghai Motor Show zwei schon ziemlich seriennahe Konzept-Autos, welche diese Ideen weiterentwickeln. Beide haben nämlich eines gemeinsam: Sie fokussieren sich auf Design und Luxus.

Den Wild Rubis versuchen die Franzosen als «Juwel» ihrer DS-Linie zu positionieren, die ja sowieso schon höher angesiedelt ist als die normalen Modelle. Das 4,70 Meter lange SUV steht auf 21-Zoll-Rädern und spielt bei den LED-Leuchten und dem grossen DS-Signet mit dreidimensionalen Effekten. Citroën spielt mit Anleihen aus der Welt der Edelsteine. Etwa dank den silbernen Umrandungen der Rückleuchten, die so an einen vom Goldschmied eingefassten Rubin erinnern. Auch die coupéhafte Silhouette wird mit viel Chrom akzentuiert. Dass dies nicht alle einfach Spielereien sind, zeigen die Lichter hinten, die mit einem verchromten DS-Logo verziert sind. Genau wie dies auch beim Serienmodell Citroën DS3 Cabrio schon der Fall ist. Auch die tiefrote Lackierung soll in Zukunft in der DS-Linie erhältlich sein. Die Studie Wild Rubis wird übrigens von einem Plug-In-Hybrid-Antrieb angetrieben.

Jeder vierte BMW ist heute ein X-Modell, sprich ein SUV. Kein Wunder, wollen die Deutschen das Angebot ausweiten. Der X4 ist zwar erst ein Konzept, wird aber schon 2014 in ähnlicher Form auf Kundenfang gehen. Nach dem X6 ist der X4 das zweite Sports Activity Coupé (SAC), wie BMW ihre Crossover in Coupéform beschreibt. Der 4,65 Meter lange X4 wirkt sehr muskulös und steht dank stark abfallender Dachlinie wie geduckt auf seinen 21 Zoll grossen Felgen. Mit 1,92 Metern ist das SUV ziemlich breit. Der Unterfahrschutz zeigt an, dass BMW weiterhin auf Allradantrieb setzt. Insgesamt experimentieren die Deutschen aber deutlich weniger als die Franzosen. Der lange Radstand, die relativ lange Motorhaube, die kurzen Überhänge vorne und hinten: das alles kennt man vom restlichen BMW-Programm. Gespielt wird mit Details, etwa bei den Sicken. Diese Linien an der Seite des Fahrzeuges sind so stark ausgeprägt, dass sie Schatten werfen und dem X4 deutliche Konturen verleihen. Zu möglichen Motorisierungen oder weiteren Details verrät BMW noch nichts.

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