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Mafia schmuggelt Kokain in Gefrierfisch von Brasilien nach Portugal

Die brasilianische Polizei hat eine internationale Drogenbande ausgehoben, die Kokain in gefrorenem Fisch nach Europa schmuggelte. Wie die Staatsanwaltschaft in Rio de Janeiro am Dienstag mitteilte, wurden seit vergangenem Freitag elf Mitglieder der Bande festgenommen.

Immobilien und im Schätzwert von umgerechnet über 4 Millionen Franken wurden beschlagnahmt. Einer der mutmasslichen Bandenchefs lebte seit elf Jahren in Rio und wusch das Geld aus dem Drogengeschäft, indem er sich unter anderem eine Baufirma und zwei Tankstellen kaufte.

Kommissar Paulo Teles sagte vor den Medien, um an eine Lieferung von 70 Kilogramm Kokain in Gefrierfisch zu kommen, sei die Bande acht Monate lang observiert worden. Die brasilianischen Rauschgiftfahnder wurden von Kollegen aus den USA, Kolumbien, Uruguay, Spanien und Portugal unterstützt.

Die aus Bolivien oder Kolumbien stammende Droge kam zunächst in den brasilianischen Bundesstaat Rondonia im Amazonas-Gebiet. Von dort aus wurde das Rauschgift nach Rio Grande do Sul im äussersten Süden Brasiliens geschafft und dann nach Portugal gebracht.

(sda)

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