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«Man kann sich auch zu mir an den Tisch setzen»

Das Wahlkampfmotto von EVP-Regierungsratskandidat Nik Gugger aus Winterthur ist «Kleiner Aufwand, grosse Wirkung».

Am 12. April wird gewählt. Wo kann man Sie im Wahlkampf persönlich antreffen?Nik Gugger: Im ganzen Kanton Zürich. Letzte Woche war ich in Thalwil, in Horgen, im Volkshaus in Zürich, im Kaufleuten, im Tele Züri – so geht es jetzt weiter. Fast jeden Tag habe ich Termine. Ich komme mir vor wie bei der Coca-Cola-Roadshow. (lacht) Was sind das für Anlässe? Querbeet. Das sind zum Beispiel persönliche Begegnungen bei Standaktionen. Da verteilen wir in Winterthur Veilchen. Oder persönliche Begegnungen zu Tisch: Ich organisiere etwa einen Brunch im National, da kann man sich zu mir setzen. Man sieht mich an Hearings, Podien oder Gesprächen. Auch beim Suppenschöpfen kann man mich treffen. Virtuell kann man ebenso mit mir in Kontakt treten – per Kontaktformular über meine Website. ­Interessant ist, dass Leute sogar ­direkt zu mir ins Büro kommen. Wichtig ist mir das «Miteinander». Regierungsratskandidatin Jacqueline Fehr sprach in der Region zum Endlager. Zu welchen Themen sprechen Sie? Atommüll ist ein nationales Thema, da ist Jacqueline Fehr als Rednerin prädestiniert. Meine Themen kommen eher aus dem unternehmerischen und sozialpolitischen Bereich. Interessant ist auch, dass ich zum Beispiel von Gastrosuisse als Politiker eingeladen wurde. Ich finde es gut, wenn Gastrosuisse seinen Leuten sagt, sie sollen politisch aktiv werden. Wo setzen Sie rein werbetechnisch Ihre Schwerpunkte im Wahlkampf? Ich habe sehr früh angefangen! Da ich kein grosses Budget habe, mache ich alles sehr dosiert. Wie erziele ich mit den kleinsten Mitteln die grösste Wirkung? – Davon lasse ich mich leiten. Zum Beispiel ist da mein LED-Plakat an der Autobahn. Ich wurde sehr oft dar­auf angesprochen. Oder die Zuckersticks mit meiner Werbung: Ich habe 40?000 davon herstellen lassen. Das multipliziert sich natürlich, weil alle davon ­reden. Auch die anderen Werbemittel folgen demselben Prinzip: Sie sind nahe bei den Menschen, deshalb spricht man darüber. Sie sagen: «Farbe ist mein ­Leben». Wo setzen Sie Farbe im Wahlkampf ein? Beispielsweise mit den Blumen oder mit der lila Krawatte, die seit dem Stadtratswahlkampf mein Glücksbringer ist.

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