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Massiven Niederschlägen getrotzt

Als es am letzten Wochenende wie aus Kübeln goss, blickten die Verantwortlichen gespannt auf den Mülibach in Pfungen. Immerhin handelte es sich laut Ingenieur Lukas Stegemann um ein Hochwasser, wie es nur alle zehn Jahre vorkommt.

Der Ausbau des Mülibachs in Pfungen für 3,5 Millionen Franken scheint sich zu lohnen. Die massiven Regengüsse vom letzten Wochenende verursachten zwar kein Jahrhunderthochwasser. «Doch von einem Hochwasser, wie es alle zehn Jahr vorkommt, kann man durchaus sprechen», meint der für den Ausbau zuständige Ingenieur Lukas Stegemann. Der Mülibach habe den widrigen Witterungsbedingungen in seinem neuen Bett aber tipptopp standgehalten. «Mit dem alten Querschnitt wäre er jedoch vermutlich über die Ufer getreten.» Überschwemmte Felder im Gebiet des neu erschlossenen Indus­triequartiers Tösspünt in Pfungen, wie sie in der Regel einmal pro Jahr vorgekommen sind, wären die Folge gewesen. Der neu gebettete Mülibach hat die massiven Niederschläge aber bewältigt. «Jetzt ist er für die Zukunft gerüstet», zeigt sich Stegemann überzeugt. Neue Fussgängerbrücke Dass der Bachausbau samt ökologischer Aufwertung trotz der vielen Niederschläge so reibungslos über die Bühne ging, ist nicht selbstverständlich: «Als es bereits im Juli so stark regnete, übernachteten Bauarbeiter sogar auf der Baustelle, um im Notfall eingreifen zu können», erinnert sich der Ingenieur. Passiert ist aber nichts. Auch Verzögerungen beim Projekt mussten keine in Kauf genommen werden. «Wir liegen absolut im Zeitplan.» Dies bedeutet: Ende September soll der Mülibach der Öffentlichkeit übergeben werden. Zuvor erhält er aber noch ein neues Schmuckstück. Nachdem die alte Fussgängerbrücke an der Konradstrasse vor rund sechs Wochen abgebrochen worden ist, soll morgen mit dem Pneukran die neue vorfabrizierte Fussgängerbrücke montiert werden. Der Pneukran wird um 13 Uhr beim Brückenkopf eintreffen. Das Spektakel soll gegen 14 Uhr beginnen. Mit der neuen, neun Meter langen Holzbrücke und den speziellen Mauern wird sich der Bach laut Stegemann «in einmaliger und sehenswerter Form» präsentieren.

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