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Medaillenhoffnung aus Pfungen

An den Weltmeisterschaften im Radball und Kunstradfahren in Brünn gehört die Pfungemerin Seraina Waibel zu den Schweizer Hoffnungen.

Für die Schweiz ist im tschechischen Brünn , wo ab heute Freitag bis Sonntag die Weltmeisterinnen und Weltmeister im Radball und Kunstradfahren gekürt werden, ein junges Team mit einigen Medaillenhoffnungen am Start. Mit dabei sind auch die Pfungemerin Seraina Waibel im Einer-Kunstradfahren und Fabienne Gamper aus Wülflingen mit ihrer neuen Zweier-Partnerin Rahel Nägele. Seraina Waibel konnte sich dieses Jahr erneut den Schweizer- Meister-Titel sichern und sich für die WM qualifizieren. Das 19-jährige Talent überzeugte an der Heim-WM vor einem Jahr mit ausgezeichneten Leistungen und gewann etwas überraschend Bronze. Auch dieses Jahr hat sich die Pfungemerin hohe Ziele gesetzt: Sie will einen Finalplatz ­ergattern und ihren eigenen Schweizer Rekord toppen. Um diese Ziele zu erreichen, wird sich Waibel gegen starke Konkurrenz durchsetzen müssen. Die eingereichten Schwierigkeitspunktzahlen ihrer Mitstreite­rinnen liegen alle nahe beieinander, und es wird ein umkämpfter Wettstreit der Athletinnen aus der Slowakei, Österreich, Deutschland und der jungen Schweizerin um den Einzug in den Final der besten vier. Mit einer sicheren Leistung sollte die Finalteilnahme jedoch klappen und die Bronzemedaille wieder im Bereich des Möglichen liegen. 2er-Kunstradteam auf Kurs Fabienne Gamper aus Wülflingen hat sich dieses Jahr eine neue Zweier-Partnerin gesucht und in der Uzwilerin Rahel Nägele gefunden. Trotz dieser Umstellung wusste das Duo bereits seit Anfang der Saison zu überzeugen. Sie zeigten sehr konstante Leistungen und sicherten sich dadurch die Silbermedaille an der Schweizer Meisterschaft und das WM-Ticket nach Brünn. Für die Medaillenränge wird es dieses Jahr wahrscheinlich noch nicht reichen, doch kann das Duo mit einer Bestleistung und etwas Glück den Sprung in den Final schaffen. Das zweite Zweier-Team in der Schweizer Delegation, die Schwestern Bettina und Anja Weber aus Dürnten, stellen die drittbeste Punktzahl auf, und man darf nach Bronze an der WM in Basel 2013 erneut auf Edelmetall hoffen. Viele Trümpfe Ein weiteres Ostschweizer Gespann lässt die Schweizer von Medaillen träumen: Die Athletinnen Celine Burlet, Flavia Zubel, Melanie und Jennifer Schmid sind die Favoritinnen auf den WM-Titel im Vierer-Kunstradfahren. Ebenfalls zu den Medaillenkandidaten gehört das Radballteam mit Roman Schneider und Dominik Planzer. Die Innerschweizer durften sich das Weltmeistertrikot bereits 2012 überstreifen. Der letzte Schweizer Trumpf ist Yannick Martens aus Hombrechtikon im Einer-Kunstradfahren.

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