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Mehr als 100 Vermisste bei Fährunglück in Bangladesch

Mehr als 100 Menschen werden nach einem Fährunglück in Bangladesch vermisst. Die Passagierfähre "Pinak-6" kenterte am Montag wegen starker Winde im Lauhajang-Kanal des Flusses Padma, wie Polizeisprecher Toffazal Hossain sagte.

Insgesamt seien etwa 150 Menschen an Bord der Fähre gewesen, die von Munshiganj nach Madaripur im Zentrum des südasiatischen Landes unterwegs war. Nach Angaben der Polizei konnten bislang rund 50 Personen gerettet werden. Feuerwehrleute und Polizisten seien vor Ort, um die Suche aufzunehmen. Bei der Suche würden auch Taucher und Soldaten helfen.

Die Zeitung "Daily Oberserver" berichtete online, dass zunächst zwölf Leichen geborgen wurden.

In Bangladesch, das von mehr als 230 Flüssen durchzogen ist, sind Fähren ein wichtiges Transportmittel. Immer wieder kommt es in dem armen, dicht bevölkerten Land zu schweren Schiffsunglücken, weil Sicherheitsregeln nicht eingehalten oder zu viele Passagiere aufgenommen werden.

(sda)

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