Zum Hauptinhalt springen

Mehr Passagiere, mehr Umsatz, weniger Gewinn

Die Lufthansa-Gruppe hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 4,9 Prozent auf 30,1 Milliarden Euro gesteigert. Sie weist einen Betriebsgewinn von 524 Millionen Euro aus – der Gewinn ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent gesunken. Der Konzern begründete diesen Rückgang insbesondere mit den um 1,1 Milliarden Euro gestiegenen Treibstoffkosten. Unter anderem mit dem Einsatz von neuen treibstoffeffizienten und lärmarmen Flugzeugen soll der Gewinn in den kommenden Jahren wieder grösser ausfallen.

Die Lufthansa-Tochter Swiss hat im selben Marktumfeld mit den gleichen Problemen zu kämpfen gehabt. Sie beförderte zwar im Jahr 2012 erneut mehr Fluggäste als je zuvor (15,8 Millionen, plus 3,3 Prozent) und konnte ihren Ertrag leicht steigern (um zwei Prozent auf 5 Milliarden Franken). Doch auch ihr Betriebsgewinn reduzierte sich ge­gen­über dem Vorjahr um 31 Prozent auf 212 Millionen Franken. Die Swiss steuerte damit fast die Hälfte des Lufthansa-Konzerngewinns bei.

Zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich die Swiss-Spitze gestern an einer Medienkonferenz an ihrem Hauptsitz in Kloten nicht. «Wir hatten uns etwas anderes vorgenommen», sagte CEO Harry Hohmeister. Das Ergebnis sei nur etwa die Hälfte dessen, was die Swiss eigentlich verdienen müsste. Doch die Fluggesellschaft schreibe im schwierigen Marktumfeld immer noch Gewinn und schaffe entgegen dem Branchentrend weiterhin neue Arbeitsstellen, betonte Hohmeister.

Für das laufende Jahr zeigten sich die Swiss-Verantwortlichen zurückhaltend optimistisch. Bei den Passagierzahlen rechnet das Management mit einer «guten Entwicklung». Die ersten beiden Monate lagen über den Erwartungen. Insgesamt bleibe das Wettbewerbsumfeld aber angespannt, sagte Harry Hohmeister. (og)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch