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Mehrere Todesopfer bei Unwettern in Deutschland

Ein Unwetter mit Gewittern, Sturm und starkem Regen ist am Montagabend über das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen gezogen und hat schwere Schäden angerichtet. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. Sie wurden von Bäumen erschlagen.

In Köln starb ein Radfahrer, der von einem umgefallenen Baum erschlagen wurde. Vermutlich war ein Blitz in den 20 Meter hohen Baum eingeschlagen. Der Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Nach deutschen Medienberichten kamen insgesamt mindestens fünf Menschen ums Leben.

Im Süden Düsseldorfs waren viele Strassen wegen umgestürzter Bäume nicht passierbar. Anwohner berichteten von Stromausfällen. Strassen- und U-Bahn wurden wegen zerstörter Oberleitungen gestoppt. Die Deutsche Bahn stellte den Zugverkehr vorübergehend ein.

Am Flughafen Düsseldorf wurde der Betrieb für etwa eine Stunde unterbrochen. Dort seien Böen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 Stundenkilometern gemessen worden, teilte die Betreibergesellschaft mit. In Essen stürzten viele Bäume um. Das Ausmass der Zerstörung werde wohl erst bei Tageslicht sichtbar, erklärte die Feuerwehr in der Nacht auf Facebook.

Die Gewitterfront zog in der Nacht weiter nach Niedersachsen. Für den Dienstag warnte der Deutsche Wetterdienst erneut vor Gewittern, die sich zu Unwettern entwickeln können. Dabei könne es auch schweren Hagelschlag geben.

(sda)

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