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Mindestens 33 Tote bei Bombenanschlag im Nordwesten Pakistans

Bei einem Bombenanschlag im Nordwesten Pakistans sind am Sonntag mindestens 33 Menschen getötet worden. Der Sprengsatz explodierte auf einem belebten Markt in der Provinzhauptstadt Peshawar.

Die Explosion habe sich nahe einer Polizeistation ereignet, doch scheine sie nicht das Ziel gewesen zu sein. Vielmehr richtete sie sich wohl gegen den Markt, sagte der Leiter des Bombenräumkommandos. Alles deute darauf hin, dass es sich um eine ferngezündete Autobombe gehandelt habe.

Es war bereits der dritte schwere Anschlag in Peshawar innerhalb einer Woche. Die Stadt liegt nahe der Stammesgebiete, die als Rückzugsgebiet islamistischer Aufständischer wie der Taliban sowie des Terrornetzwerks Al-Kaida gelten.

Erst am Freitag waren in in der Hauptstadt der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa bei einem Bombenanschlag auf einen Bus mit Mitarbeitern der Regierung 18 Menschen getötet worden. Am vergangenen Sonntag hatte es zudem bei einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Peshawar 82 Tote gegeben.

Zu dem Anschlag bekannte sich eine zu den pakistanischen Taliban gehörende Gruppe. Anschläge auf Christen waren bisher verhältnismässig selten in Pakistan. Nach dem Anschlag gab es landesweite Proteste von Christen, die besseren Schutz durch die Regierung forderten.

Tote bei Drohnenangriff

Bei einem US-Drohnenangriff in der halbautonomen Stammesregion an der Grenze zu Afghanistan wurden derweil mindestens drei mutmassliche Extremisten getötet. Aus Sicherheitskreisen hiess es, der Angriff habe sich gegen ein Gebäude im Gebiet von Dargamandi gerichtet, sieben Kilometer nördlich von Miranshah, der grössten Stadt im Stammesgebiet Nord-Waziristan.

Ein Geheimdienstmitarbeiter gab die Zahl der Toten mit vier an. Die pakistanische Regierung hat mehrfach gegen US-Drohnenangriffe protestiert, bei denen auch immer wieder Zivilisten getötet werden.

(sda)

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