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Mindestens drei Tote bei US-Drohnenangriff im Nordwesten Pakistans

Bei einem US-Drohnenangriff im Nordwesten Pakistans sind am Montag drei Menschen getötet worden. Das unbemannte Flugzeug feuerte zwei Raketen auf eine Stellung mutmasslicher Aufständischer in der Region Boya im halbautonomen Stammesgebiet Nord-Waziristan ab.

Dies sei der zweite Drohnenangriff in weniger als 24 Stunden gewesen, teilten Sicherheitskräfte mit. Gemäss den Angaben waren bereits am Sonntag drei mutmassliche Extremisten im Gebiet Dargamandi in Nord-Waziristan getötet worden.

Bei der Bevölkerung gibt es heftigen Widerstand gegen die US-Drohnenangriffe, da dabei immer wieder unbeteiligte Zivilisten getötet werden. Die Regierung in Islamabad prangert sie öffentlich als Verletzung der Souveränität an, duldet sie aber bislang.

Die US-Regierung unter Präsident Barack Obama ist überzeugt, dass die Angriffe zur Bekämpfung der Taliban und des Al-Kaida-Netzwerks notwendig sind. Die Regierung in Islamabad hat traditionell kaum Kontrolle über die Stammesgebiete in der unwegsamen Bergregion an der Grenze zu Afghanistan.

(sda)

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