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Mindestens ein Toter bei Flüchtlingsdrama vor Spanien

Beim Kentern eines Flüchtlingsbootes in der Strasse von Gibraltar ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen würden noch vermisst, darunter ein Besatzungsmitglied einer zur Hilfe gekommenen Fähre.

Dies sagte ein Sprecher der spanischen Küstenwache am Samstag. Zwei Flüchtlinge seien gerettet und mit Unterkühlungen in die spanische Stadt Tarifa gebracht worden.

Den Angaben zufolge hatte eine marokkanische Fähre fünf Seemeilen nördlich der Küstenstadt Tanger ein Rettungsboot gesichtet und Alarm ausgelöst. Die fünf Menschen an Bord seien beim Kentern des Bootes ins Wasser gefallen. Ein Besatzungsmitglied der Fähre sei daraufhin ins Meer gesprungen, um den Schiffbrüchigen zu helfen. I

Inzwischen seien menschliche Überreste entdeckt worden, bei denen es sich um das Besatzungsmitglied handeln könnte, sagte der Sprecher. Nach zwei Passagieren des Flüchtlingsbootes werde noch gesucht.

Immer wieder versuchen afrikanische Flüchtlinge, über die Meerenge von Gibraltar irregulär nach Spanien einzureisen. Oft sind sie in kleinen Booten unterwegs. Im vergangenen Herbst nahm die Zahl der Flüchtlinge deutlich zu. Ende Oktober 2012 starben mindestens 16 Einwanderer beim Versuch, von Marokko aus die spanische Küste zu erreichen.

(sda)

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