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Mindestens fünf Tote bei Gasexplosion im israelischen Akko

Mindestens fünf Menschen sind bei einer Gasexplosion in der israelischen Küstenstadt Akko getötet worden. Unter den Opfern waren ein achtjähriger Knabe und seine Eltern, wie Polizeisprecher Micky Rosenfeld am Montag bestätigte.

Nach Medienberichten wurden zehn weitere Menschen verletzt. Fünf von ihnen befanden sich nach Angaben des Polizeisprechers noch in Spitälern. Man suche weiter nach Verschütteten. Das dreistöckige Gebäude im Hafenbereich sei fast vollständig eingestürzt.

Die Polizei prüft den Verdacht, die Explosion könne durch einen Brandanschlag auf eine örtliche Mobilfunkantenne ausgelöst worden sein. Anwohner hätten sie als Auslöser für mehrere Krebsfälle in der Nachbarschaft gesehen.

"Etwa um zwei Uhr morgens habe ich eine riesige Explosion gehört, so etwas habe ich noch nie erlebt", erzählte die gegenüber wohnende Nadia Amara dem israelischen Radio. Ihre Fenster seien zerbrochen und alles sei voll Staub. "Ich wollte sehen, was mit der Wohnung gegenüber ist und da sah ich, da ist keine Wohnung mehr."

In Israel werden sehr viele Gebäude mit Gas versorgt. Erst im vergangenen Monat waren bei einer Gasexplosion in Jerusalem ein Paar und sein zweijähriger Sohn ums Leben gekommen.

(sda)

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