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Mindestens sieben Tote bei Anschlag auf Gläubige in Pakistan

In Pakistan sind bei einem Bombenanschlag auf ein muslimisches Gebetshaus in Peshawar mindestens sieben Menschen getötet worden. Unter den Opfern sei auch ein achtjähriges Kind, teilte ein Sprecher eines Spitals mit.

Rund 70 Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt. Einige schwebten in Lebensgefahr. Zu dem Attentat bekannte sich zunächst niemand.

Die Polizei erklärte, in dem Gebäude sei eine Zeitbombe mit fünf Kilogramm Sprengstoff versteckt gewesen. Der Sprengsatz sei detoniert, als das Gebetshaus am Abend vollbesetzt mit Gläubigen gewesen sei.

Rund 4000 Menschen seien in dem Gebetshaus gewesen, berichtete ein Augenzeuge. "Überall waren nur Rauch und Dunkelheit. Wir konnten nichts sehen. Wir haben nur die Schreie der Verletzten gehört."

Die pakistanischen Taliban distanzierten sich von dem Anschlag. Ein Sprecher erklärte, die Taliban verurteilten solche unmenschlichen Taten. Ihr neuer Anführer Mullah Fazlullah hatte Ende vergangenen Jahres dazu aufgerufen, keine Anschläge auf Zivilisten mehr zu verüben, sondern nur noch Vertreter der Regierung und der Sicherheitskräfte anzugreifen.

Peshawar liegt an der Grenze zu Afghanistan, die Grenzregion gilt als Rückzugsgebiet der Taliban.

(sda)

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