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«Mit dem Kopf durch die Wand»

Dübendorfs Trainer Christoph Schenk musste sich nach einer Bierdusche erst abtrocknen, ehe er Antworten geben konnte. Die Erleichterung war gross. «Ich hatte den ganzen Tag schon ein gutes Gefühl, aber wir hätten im ersten Drittel schon alles klarmachen können», meinte er. Ausschlaggebend sei gewesen, dass die Euphorie in seinem Team gross gewesen sei. «Wir konnten heute etwas Positives erreichen, Winterthur nur das Ende abwenden.» Der EHCW sei ein starker Gegner gewesen, trotz vieler verletzter Spieler. «Winterthur spielt ebenso gerne wie wir und verbarrikadiert sich nicht. Das kam uns entgegen.»

Auf der anderen Seite des Garderobengangs war EHCW-Trainer Markus Studer trotz der Niederlage gefasst. «Wir haben nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Vielleicht haben wir zu viel über einen guten Start geredet. Prompt haben wir wieder ein schnelles Tor bekommen.» Und ein ärgerliches dazu: «Wenn man zu Beginn eines Playoff-Finalspiels einen Gegner so einfach in den Slot fahren lässt, dann gibt das einfach ein schlechtes Gefühl.»

Ein Tor sei zwar nur wenig, «aber im Kopf war dadurch schon wieder präsent, wie schwer wir uns selber mit dem Toreschiessen tun». Sein Team habe es nicht geschafft, «an der gegnerischen blauen Linie die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dübendorf war taktisch disziplinierter. Wir aber wollten mit dem Kopf durch die Wand.» (uk)

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