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Mit Gunst der Gemeinden

Auch im regionalen Richtplan ist die Erschliessungsstrasse einen Schritt weiter. Die Vertreter der Gemeindebehörden bekräftigen die Pläne.

Die Regionalplanung Winterthur und Umgebung (RWU) bestätigt die Pläne für die neue Strasse. Am Mittwochabend haben die 40 anwesenden RWU-Delegierten an ihrer jährlichen Versammlung im Winterthurer Gemeinderatssaal die Teilrevision des regionalen Richtplans abgenickt. Der Richtplan folgt den Vorgaben des kantonalen Richtplans und geht näher auf die Bedürfnisse der Region ein.

Zur Zen­trumserschliessung Neuhegi waren vier Einwendungen mit fünf Anträgen eingegangen. Beantragt wurde unter anderem, dass die RWU auf ihren Antrag verzichtet, die Erschliessung in den kantonalen Richtplan aufzunehmen.

Verzichtbare Strasse?

Argumentiert wurde damit, dass der Bau neuer Strassen verzichtbar sei, wenn alle Optimierungspotenziale ausgenützt und die Infrastrukturen für den öffentlichen und den Langsamverkehr ausgenützt würden.

Der RWU-Vorstand hielt an seinem Anliegen fest. Die neue Linienführung ersetze die im kantonalen Verkehrsplan festgelegte, geplante Staatsstrasse und sei ein bedeutendes Element zur ausgewogenen Erschliessung Oberwinterthurs. «Würde auf diese Erschliessung verzichtet, bestünde die Gefahr, dass der öffentliche Verkehr auf den heute überlasteten Abschnitten noch stärker behindert würde», schreibt der Vorstand in seiner Begründung.

Für die Delegiertenversammlung war das Grund genug, die Teilrevision nach Version des Vorstands zu beschliessen. Der teilrevidierte regionale Richtplan geht nun an den Zürcher Regierungsrat. Beschliesst dieser die Festsetzung, ist der Richtplan verbindlich. Der RWU gehören 22 Gemeinden sowie die Städte Winterthur und Illnau-Effretikon an. Als RWU-Präsident ist am Mittwochabend Martin Lüdin, Gemeindepräsident in Zell, wiedergewählt worden. jig

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