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Mit Silber «sehr zufrieden»

Nino Schurter sicherte den Schweizer Cross-Country-Spezialisten an der WM im nicht olympischen Team-Wettkampf Platz 2.

In Norwegen waren die Schweizer 45 Sekunden langsamer als die «goldenen» Franzosen. Für das Schweizer Quartett Nino Schurter, Jolanda Neff, U23-Fahrer Andri Frischknecht und Junior Filippo Colombo lag der WM-Titel in Hafjell stets ausser Reichweite. Frankreich konnte sich gar den Luxus erlauben, auf Julien Absalon, den erfolgreichsten Mountainbiker aller Zeiten, zu verzichten. Von Platz 6 auf 2 Im Vergleich mit der Equipe tricolore war Swiss Cycling auf den beiden für die «Espoirs» vorgesehenen Positionen schwächer besetzt. Frischknecht und Colombo büssten auf ihre Alterskollegen Jordan Sarrou und Hugo Pigeon insgesamt 48 Sekunden ein. Da sich vor dem Schlussabschnitt das Handicap in dieser Grössenordnung bewegte und die Franzosen noch auf den starken Maxime Marotte bauen konnten, ging es für den Schweizer Teamleader Schurter vor allem darum, den 2. Rang zu jagen und abzusichern. Der Bündner, der sein Pensum von Position 6 aus in Angriff nehmen musste, erledigte diesen Job mit Bravour. Ihm gelang es auch, den lauernden tschechischen Olympiasieger Jaroslav Kulhavy auf Distanz zu halten. Schurter mochte im Ziel nicht einem verpassten Titel nachtrauern: «Mit Silber dürfen wir sehr zufrieden sein», meinte er. Es sei schon von vornherein klar gewesen, dass es schwierig werde, die Franzosen zu schlagen, da diese jeweils bei den Staffel-Nominierungen über noch bessere Möglichkeiten verfügten. Erster Test für Neff Für die Schweiz ist Silber in der Tat keine schlechte Ausbeute. An den letzten zwei Weltmeisterschaften in Südafrika und Österreich hatte man im Team-Wettkampf die Podestplätze jeweils verfehlt. Gold hat es in diesem Staffel-Format bisher dreimal gegeben für Swiss Cycling: 2006, 2007 und 2010. Für Jolanda Neff war es in Hafjell die erste WM-Medaille im Team-Wettkampf. Für die St. Gallerin kam es gestern Abend auch zu einem interessanten Direktvergleich mit Pauline Ferrand Prevot. Neff war um zwei Sekunden langsamer als ihre französische Markenkollegin. Am Freitag werden sich die beiden Athle­tinnen wieder duellieren. Dann werden sie den WM-Titel in der U23-Kategorie unter sich ausmachen.

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