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Mit Starphilosoph, aber ohne Game

Als Beitrag zum Stadtjubiläum startet die ZHAW heute einen ihrer bisher grössten Kongresse. Er dreht sich um Stadtthemen.

Auf dem Bahnhofplatz standen schon gestern Wegweiser Richtung «Urban Forum». Die Theaterstrasse verwandelt sich für drei Tage in eine regelrechte Kongressmeile. Die rund achtzig Vorträge, Workshops, Podien oder künstlerischen Beiträge zum Thema Leben in der Stadt finden nicht nur in den ZHAW-Räumen beim Roten Turm statt, sondern auch im Stadttheater und im Saal des freikirchlichen Zentrums Gate 27. «Wir rechnen mit mindestens 250 Teilnehmenden pro Tag», sagt Tagungsleiterin Tania Longhitano. Sie kämen aus der ganzen Schweiz, aus Verwaltungen, Hochschulen und der Privatwirtschaft. Auch die eigenen Studierenden sind willkommen, sie bezahlen für den Tagespass 30 statt 150 Franken. «Es ist bei weitem der grösste Kongress, den die ZHAW seit langem organisiert hat», sagt Longhitano. Bekanntester Redner ist der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk, der am Freitagabend zum Thema «Philosophie und Stadt» referiert. Onlinegame war zu teuer Nicht zustande gekommen ist dagegen das ursprünglich geplante Computerspiel in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), mit dem Hunderte junger Menschen acht Wochen lang Stadtplaner spielen sollten. Initiantin Mela Kocher von der ZHdK hatte es so beschrieben: «Man baut Städte, wie man sie sich wünscht, tauscht sich aus über viele Kanäle und reagiert auf wöchentliche Inputs.» Laut Longhitano habe sich früh gezeigt, dass das Projekt technisch zu aufwendig und kostspielig würde. Es wurde nie programmiert.

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