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Mit vereinten Kräften die Badi retten

Aus der Arbeits- gruppe ist ein Verein geworden. Mit gleichem Ziel: die drohende Schliessung des Hallen- und Freibads verhindern.

Die Bevölkerung für die Bedeutung des Rhein­au­er Hallen- und Freibads sensibilisieren, die Bemühungen zu dessen Erhaltung breit abstützen, Solidarität demonstrieren, mit vereinten Kräften eine tragfähige Lösung finden – das sind die Ziele des soeben gegründeten Vereins Badi Rhein­au. Die Gründung kam auf In­itia­ti­ve jener Arbeitsgruppe zustande, die sich gebildet hatte, nachdem an der Gemeindeversammlung vom 6. Juni zu erfahren war, auf der politischen Ebene gebe es keine Perspektive zur Rettung des defizitären Bads, weshalb der Gemeinderat nun den Abbruch aufgleise. Präsident des Vereins ist der Rhein­au­er Andrea Braun. Mit ihm bilden Philipp Sigrist, Dilek Rubli, Bea Rapold und Willi Herrmann den Vorstand. Dieser wird nun sofort mit Fachleuten in Kontakt treten, die das Bad unter die Lupe nehmen – bezüglich der dringendsten Investitionen und bezüglich des Betriebskonzeptes. «Dann erstellen wir ein realistisches Budget», sagt Braun. Im Herbst will der Verein eine Genossenschaft als gemischtwirtschaftliche Trägerschaft bilden. In ihr sollen neben Privatpersonen die Gemeinden der Region (inklusive jenen in Süddeutschland, aus denen viele Besucher stammen) sowie Vereine, Firmen und Stiftungen vertreten sein. Jahresbeitrag 5 Franken Den Abbruchplänen, die der Gemeinderat am 11. September an einer öffentlichen Orientierungsveranstaltung vorstellen wird, will der Verein spätestens dann ein Konzept entgegenstellen, das den weiteren Betrieb sowohl des Hallen- als auch des Freibads nicht nur ermöglichen, sondern garantieren soll. Um Mitglieder zu gewinnen, wird der Vorstand sofort auf breiter Front aktiv, so an diversen Anlässen, mit Flugblättern und in der Badi selber. Der Jahresbeitrag beträgt gemäss den Statuten 5 Franken oder 5 Euro. (lü) www.badirheinau.ch

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