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Mit vier Stimmen zur Kirchenpflegerin

Mehrere reformierte Kirchenpflegen sind gestern im zweiten Wahlgang komplettiert worden. Allerdings ist unklar, ob alle die Wahl annehmen werden.

Die grösste Lücke klaffte nach dem ersten Wahlgang vom 30. März noch in der reformierten Kirchenpflege Els­au. Nur das Präsidium und drei der sieben Sitze konnten damals vergeben werden. Im gestrigen zweiten Wahlgang wurden erwartungsgemäss die beiden offiziellen Kandidaten Annelise Birle (152 Stimmen) und Walter Lattmann (97 Stimmen) in die Behörde gewählt. Weil es für die beiden anderen Sitze keine Bewerber gab, «erwischte» es zusätzlich zwei bekannte Gesichter: Die bisherige Kirchenpflegerin Silvia Imboden, die ihren Rücktritt eingereicht hat, erhielt 14 Stimmen. Gerade mal 4 Stimmen reichten zudem Manuela Michel zur Wahl, die das Amt nach dem ersten Wahlgang abgelehnt hatte. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass die beiden zufällig Gewählten ihren Posten antreten werden. Allerdings wäre dies nicht ganz so schlimm, da die Els­au­er Kirchenpflege der kommenden Gemeindeversammlung sowieso beantragt, die Behörde von 7 auf 5 Sitze zu reduzieren. Im Gegensatz zu den anderen Gemeindebehörden herrscht in der Kirchenpflege kein Amtszwang.

Auch in Weisslingen wurde mangels genügend Kandidaten eine altbekannte Person gewählt: Der bisherigen Kirchenpräsidentin Regula Peter reichten 10 Stimmen. Die offiziellen Bewerber Edi Lamprecht und Marianna Boser kamen auf 285 respektive 278 Stimmen.

Zweiten Wahlgang verschoben

In diversen anderen reformierten Kirchgemeinden waren noch vereinzelte Behördensitze zu vergeben. Jeweils zwei Lücken klafften in Embrach-Oberembrach, wo Gabriela Schütz-Sigrist mit 839 Stimmen und Sonja Valérie Fluck mit 770 Stimmen gewählt wurde, und in Ossingen, wo Verena Rutishauser 213 Stimmen und Susanne Sigg 128 Stimmen erhielt. In Dättlikon schaffte es Evelyn Widmer-Zimmermann mit 105 Stimmen, in Feuerthalen Silvia Pfister mit 280 Stimmen, in Henggart Brigitte Weiersmüller mit 301 Stimmen, in Pfungen Patrick Stürzinger mit 84 Stimmen, in Rickenbach Bettina Schütt mit 219 Stimmen, in Russikon Thomas Pettermand mit 202 Stimmen und in Wila Iris Muhs-Fink mit 148 Stimmen.

Mangels Kandidaten wurde in Berg am Irchel und in Dorf gar kein zweiter Wahlgang durchgeführt. Damit bleiben zwei Sitze in Berg vakant. In Dorf ist ein Sitz noch frei. Dort wird mit dem zweiten Wahlgang voraussichtlich bis zum September zugewartet.

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