Zürich

Mitdenken ist gefragt

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Dass sich Lehrer, Schülerinnen und Studenten engagiert für die Bildung einsetzen, ist grundsätzlich richtig. In unserem rohstoffarmen Land ist die Bildung eine der wichtigsten Ressourcen – da sind sich fast alle einig. Entsprechend ist der gestrige Protestttag gegen den Leistungsabbau ein legitimes Warnsignal.

Dennoch ist jetzt nicht der Moment, in Panik auszubrechen. Konkrete Massnahmen wurden noch keine beschlossen. Dar­über entscheidet der Regierungsrat erst im März. So dreht sich die aktuelle Diskussion um eine Blackbox, deren Inhalt noch niemand kennt. Klar ist, dass der Bildungsbereich nicht weniger Geld erhalten soll. Vielmehr sollen die Ausgaben nicht weiter ansteigen. Regierungsrätin Silvia Steiner (CVP) betonte gestern, dass dies ohne Qualitätseinbussen möglich sei. Sie muss nun den Beweis erbringen.

Es wäre falsch, wenn die Bildungsvertreter kategorisch Nein sagen würden zu jeglichen Bemühungen, die Kosten zu plafonieren. Dies auch aus Solidarität zu anderen Bereichen, etwa dem Gesundheitssektor, wo auch gespart werden soll. Vielmehr ist ihr Mitdenken gefragt. Dass der Protesttag so viele Junge motiviert hat, ihre Stimme zu erheben, ist eine Chance. Steiner forderte Kreativität und neue Ideen. Genau das haben Schüler und Lehrer gestern gezeigt.

Erstellt: 14.01.2016, 09:28 Uhr

Katrin Oller, Redaktorin Kanton

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