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Mülibach Seite an Seite mit Logistikern

Der Mülibach ist hochwassersicher, die Logistiker sind angesiedelt. Am Donnerstag genehmigte die Gemeindeversammlung die Rechnung zum Quartierplan Tösspünt.

Dass die aufwendige Groberschliessung des Quartierplanes Tösspünt günstiger ausfiel, als geplant, war eine der diversen guten Nachrichten an Pfungens Gemeindeversammlung vom Donnerstag. Sowohl der Gemeinderat und die Rechnungsprüfungskommission (RPK) wie auch die 59 anwesenden Stimmberechtigten zeigten sich erfreut darüber, dass der Gesamtkredit von 4,8 Millionen Franken um rund 230 000 Franken unterschritten wurde. Der Grund für die Kreditunterschreitung wurde vom neuen Tiefbauvorstand Dominik Streit erklärt. Er übernahm das Projekt von Vorgänger Oskar Bollinger, der seit Beginn des Projektes (2005) für dessen Umsetzung verantwortlich war. Laut Streit kostete der neue Einlenker von der Weiacherstrasse ins Quartier Töss­pünt 24 000 Franken weniger und der Hochwasserschutz des Mülibachs fiel um 220 000 Franken günstiger aus. Einsparungen bei Verkehrsführung, Grab- und Montagearbeiten sowie die nicht beanspruchten Reserven seien dafür verantwortlich. Mülibach gezähmt Bauherrenberater Michael Küttel rief den grössten Brocken des 2005 in die Wege geleiteten Groberschliessungsprojektes in Erinnerung. «Der sichere Ausbau des Mülibachs war nötig, um im Falle eines Hochwassers, wie es nur alle 100 Jahre vorkommt, Millionenschäden zu verhindern», sagte Küttel nicht zuletzt mit Blick auf die im Tösspünt niedergelassenen Logistikfirmen Streck und DB Schenker, die viele Güter in ihren Hallen haben. Die Gemeindeversammlung stimmte der Abrechnung einhellig zu. Eine Million Franken im Plus Die Gemeinde Pfungen gab in der Laufenden Rechnung letztes Jahr 23,5 Millionen Franken aus. Finanzvorstand Stefan Schär präsentierte der Versammlung unter dem Strich das positive Ergebnis von 1,07 Millionen Franken. «Der Ertragsüberschuss fiel zwar etwas kleiner aus als budgetiert, wir sind aber dennoch zufrieden», sagte Schär. Die Gemeinde brauchte rund eine halbe Million Franken mehr im Sozialbereich und nahm 300 000 Franken weniger Steuern ein als budgetiert. Kompensiert wurden diese Beträge aber durch einen nicht budgetierten Buchgewinn von 370 000 Franken und tiefere Abschreibungen von 230 000 Franken. Die Versammlung stimmte der Rechnung 2013 und den Kandidierenden des Wahlbüros einhellig zu. Sie genehmigte zudem die Abrechnung über die Erweiterung des Spitexgebäudes, welche den Kredit von 515 000 Franken um 23 000 Franken unterschritt. In der anschliessenden Kirchgemeindeversammlung wurde die Jahresrechnung 2013 mit einem Plus von rund 50 000 Franken abgenommen. Präsident Guido Aregger informierte unter anderem über das Fusionsprojekt mit Dättlikon. Dieses wird von Werner Baumann, Präsident der Kirchenpflege Dinhard, geleitet und soll bis 2018 umgesetzt werden. Dagmar Appelt

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