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Mutig agieren

wintertrhur. Die Wasser- ballerinnen des Schwimmclubs spielen ab Samstag wieder um Meisterschaftspunkte. Zusammen mit Basel sind sie auf den Gewinn des Titels favorisiert.

«Es geht nur um Selbstvertrauen. Daran arbeite ich am meisten», erklärt Stephan Müller. Damit die von ihm trainierten Wasserballerinnen aus dem Schwimmclub Winterthur im Sommer zum ersten Mal Schweizer Meisterinnen werden, müssen sie vor allem eines: daran glauben, dass sie die Auswahl des WSV Basel besiegen können. 2013 ist das den Winterthurerinnen in den entscheidenden Spielen nicht gelungen. Die Nordwestschweizerinnen gewannen zuerst den Cupfinal und danach auch die Partien im Playoff-Final.

«Wir haben gegen Basel verloren, weil die Spielerinnen nicht gezeigt haben, was sie wirklich können», analysiert Trainer Müller. «Jede Spielerin muss ihren Beitrag zum Erfolg leisten – und mutig sein.» Erstmals am Samstag im Heimspiel gegen Genf. Sein Team stecke allerdings noch mitten in der Vorbereitung, hält Müller fest. Denn die zweite Partie der Meisterschaft ist erst auf Mitte März angesetzt. «Wir konnten das erste Spiel aber nicht anders legen. Die Genferinnen hatten nur diese Möglichkeit, in die Deutschschweiz zu reisen.»

Vorsichtiger verteidigen

Die letzten Personalia sind jedoch geklärt: Fabienne Villars (weilt in Holland) und Vivienne Siegrist (Rücktritt) stehen dem Trainer nicht mehr zur Verfügung. Ebenso Birsen Altinay, die bereits vor Längerem ankündigte, eine Pause einzulegen. Die übrigen Wasserballerinnen sind erneut mit dabei. Allerdings hat Müller einige Rochaden vorgenommen, um das Team «anders zu forcieren», wie er erklärt. Das Ziel seien neue Anreize als Motivation im Spiel.

So versetzt der Trainer die bisherige Centerbackspielerin Nadja Hartmann in den Angriff. Die zentrale Position in der Verteidigung hat er Evelyn Thomas übertragen. Vor eineinhalb Wochen am Klotener Schluefweg-Cup habe sich das gut angelassen, findet Müller. Die Winterthurerinnen spielten da allerdings nur gegen Männerteams. Und von den Kaderspielerinnen war die Hälfte abwesend. Neue Erkenntnisse gab es deshalb keine. «Aber es hat sich bestätigt, was ich schon vermutete», sagt Müller, «es gilt, in der Verteidigung vorsichtiger zu sein.» Wegen der neuen Regeln, die schneller Ausschlüsse nach sich ziehen.

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