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Nach- gefragt

Bettina Wills Geschäftsführerin von Helen Doron Schweiz

Die Kinder sollen ganzheitlich gefördert werden

Was fasziniert Sie an der Helen- Doron-Methode?

Bettina Wills: Kinder lernen durch Rhythmus, Musik und Bewegung spielerisch und in einer entspannten Umgebung voller Spass und Freude eine Sprache. Das mit allen Sinnen Gelernte ist mit einem positiven Gefühl verankert. So was bleibt einfach besser im Gedächtnis haften.

War­um soll ich mein Baby ins Frühenglisch schicken, wenn es noch nicht einmal sprechen kann?

Der Kurs zielt nicht nur dar­auf ab, dass Babys früh Englisch lernen. Vielmehr geht es darum, mit dem Kind eine harmonische, stimulierende Stunde zu verbringen. Die Kursinhalte sollen die Kleinen in ihrer physischen, psychischen und seelischen Entwicklung ganzheitlich fördern und gleichzeitig die Eltern-Kind-Bindung stärken. Die wichtigen Vernetzungen im Gehirn sind im Alter von 6 bis 7 Jahren bereits abgeschlossen. Es gilt also, so früh und so vielseitig wie möglich ein Kleinkind zu fördern.

Ist der Kurs für Teenager nicht einfach eine Alternative zu Nachhilfestunden?

Die Methode ergänzt die Lehrpläne von Schulen und minimiert die Vorbereitungszeit für die Schule. Es fördert vor allem bei Kindern, die schüchtern oder in der Schule keine Überflieger sind, das Selbstvertrauen.

Verzeichnen Sie seit der Einführung von Englisch an der Primarschule rückläufige Schülerzahlen?

Wir stellen fest, dass die Kinder früher zu uns kommen oder eben dann wieder anstelle von Nachhilfeunterricht.

Die Kurskosten von 520 Franken im Semester sind ein stattlicher Preis. Ist das nicht zu teuer?

Die Kurspreise sind vergleichbar mit denen von Instrumental- oder Ballettunterricht, bei denen es zum Teil weniger Vorbereitungszeit braucht oder grössere Gruppen hat. Unsere Lehrkräfte müssen sich auf jede einzelne Stunde sorgfältig vorbereiten und immer wieder neues Bastel- oder Anschauungsmaterial beschaffen. Sie besuchen zudem regelmässig Weiterbildungskurse.Interview: Regina Speiser

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