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Nach Meldefrist Kandidat gefunden

Für die sieben Sitze der reformierten Kirchenpflege in Lindau stehen nun genügend Kandidaten bereit. In den letzten vier Jahren hat einer gefehlt.

Für Gudrun Mandic, Präsidentin der reformierten Kirchenpflege Lindau, fühlt es sich an, als würden Weihnachten und Ostern gleichzeitig stattfinden, wie sie sagt. Seit vier Jahren arbeitet die Kirchenpflege mit einem Mitglied weniger, nämlich mit sechs statt sieben. Und bis vor Kurzem sah es auch so aus, als würde das bis nach den Erneuerungswahlen am 30. März so bleiben. Doch nun hat die Behörde nach Beendigung der Meldefristen noch einen Kandidaten gefunden: Es ist Heinrich Heider, Präsident des Gewerbevereins Illnau-Effretikon, Lind­au und Geschäftsführer des gleichnamigen Tagelswanger Transportunternehmens. Er stellt sich für den siebten Sitz zur Wahl. Mandic freuts, denn: «Es kommt viel Arbeit auf uns zu.» So werde per 1. April etwa der Diakon abgelöst, und für den Sommer gelte es, eine neue, zusätzliche Pfarrperson zu finden. Die Präsidentin selbst will eine Amtsdauer anhängen, ebenso Ursula Bont, Katharina Bürgisser, Silvia Vonwyl und Ernst Wegmann. Neu Einsitz in der Behörde nehmen will Alfred Behn-Eschenburg. Für die Wahl der Kirchenpflege erhalten die Lind­au­er Stimmbürger einen vorgedruckten Wahlzettel, auf dem eine Linie leer sein wird. Dar­auf kann der Name von Heinrich Heider notiert werden. Zu keinen Veränderungen dürfte es in den Präsidien der Gemeindebehörden kommen. Alle Bisherigen treten nochmals an. Auch stellen sich für alle Behörden so viele Kandidaten zur Wahl, wie Sitze zu vergeben sind. Für die Schulpflege kandidieren auch alle bisherigen Mitglieder nochmals. Es sind dies: Kurt Portmann (parteilos, Jahrgang 1956, auch als Präsident), Doris Hutter Metz (parteilos, 1961), Perry Streit (parteilos, 1974), Bruno Vollmer (parteilos, 1967) und Regula von Moos (parteilos, 1962). Zwei Neue für die Exekutive Neu in der Exekutive politisieren wollen der Ingenieur Agronom Peter Reinhard (SP, 1947) und die Zürcher Regierungssprecherin Susanne Sorg-Keller (FDP, 1954). Als Bisherige treten an: Versicherungsfachmann Bernard Hosang (FDP, 1966, auch als Präsident), Hausfrau Esther Elmer (SP, 1966), Landwirt Hanspeter Frey (SVP, 1966) und Bereichsleiter Claudio Stutz (SVP, 1965). Neu für einen Sitz in der Rechnungsprüfungskommission bewirbt sich Peter Hutter (FDP, 1962). Für eine zusätzliche Legislatur treten an: Bruno Roost (FDP, 1953, auch als Präsident), Heinz Aerni (SP, 1945), Nicole Gujer (SVP, 1971) und Beat Mettler (SVP, 1979). In der Sozialbehörde sind vier Sitze zu vergeben. Es bewerben sich zwei Neue und zwei Bisherige. Den Vorsitz übernimmt der Sozialvorstand. Auf einen Sitz aspirieren erstmals Günter Niederberger (SVP, 1964) und Renata Passauer (parteilos, 1960). In der Behörde bleiben wollen Max Niederer (SVP, 1944) und Markus Oehninger (parteilos, 1966).

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