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Nach Tod durch Messer hält Polizei fünf Schweizer Mitschüler in Rom

Die Leiche des 16-jährigen Schülers aus Lausanne, der durch ein Messer in Rom tödlich verletzt wurde, ist in der Universitäts-Poliklinik Gemelli in Rom einer Autopsie unterzogen worden. Fünf Mitschüler wurden vernommen; sie dürfen vorerst nicht nach Hause.

Die Aussagen einiger Mitschüler des Opfers haben die Ermittler offenbar nicht überzeugt. Deren Fingerabdrücke würden nun mit jenen auf dem Messer verglichen, mit welchem der Schüler am Dienstagabend tödlich verletzt wurde. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag unter Berufung auf Ermittler der Polizei.

Der Einstich im Brustkorb des 16-Jährigen wird auf etwa fünf Zentimeter geschätzt, ausserdem habe er Verletzungen im Gesicht und am Kopf, die eventuell von einem Sturz herrühren.

Italienische Medien hatten berichtet, der Schüler des Lausanner Collège Elysée habe sich beim Messerwerfen tödlich verletzt. Das Unglück ereignete sich demnach in einer klösterlichen Unterkunft in der Nähe des Vatikans. Nonnen hätten am späten Dienstagabend die Rettungskräfte alarmiert.

Der Jugendliche spielte demnach Messerwerfen mit zwei Mitschülern, die wie er auf Schulreise waren. Ein Messer habe den Jugendlichen dabei in der Brust getroffen, und er sei noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gestorben. Das spätere Opfer habe während der Reise nach Rom ein aufklappbares Messer gekauft, wovon die Lehrer keine Kenntnis gehabt hätten, hiess es weiter.

Die zwanzig Schüler und drei Lehrer befanden sich seit Montag in Rom. In Lausanne stand das Collège Elysée unter Schock.

(sda)

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