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Nach-gefragt «… nun müssen wir das auch umsetzen»

Carmen Schäfer Mitglied des Schweizer Curlingteams

Nach dem 7:9 gegen Japan ist heute ein Sieg gegen China Pflicht. Japan konnte vom dritten bis zum fünften End gleich fünf Punkte buchen. Hat Ihr Team in dieser Phase das Spiel verloren?

Carmen Schäfer: Nein, wir haben die Partie bereits zu Beginn verloren, indem wir inkonstant gestartet waren. Das ganze Spiel wurde dann zum Auf und Ab.

Das Schweizer Team spielte ungewohnt viele Fehlsteine. Die Bedingungen in der Halle schienen schwierig zu sein.

Nach den vielen Sonnentagen ist es draussen feuchter geworden. Entsprechend hat sich auch das Eis verändert. Damit hatten wir zu kämpfen.

Aber nur mit dem Eis lässt sich die Inkonstanz wohl nicht erklären. Wo sehen Sie die Gründe?

Wenn ich es wüsste, würde ich Ihnen die Frage gerne beantworten. Das ist Sport, das ist Curling. Vier Spielerinnen müssen im richtigen Moment harmonieren und eine Topleistung zeigen. Das gelingt uns nicht.

Zuerst war Alina Pätz Ersatz, dann Janine Greiner. Und am Wochenende musste Carmen Küng zusehen. War diese Wechslerei aus der Not geboren?

Wir wussten bereits Anfang Saison, dass wir über fünf starke Spielerinnen verfügen. Alina ist zwar Ersatz, sie kam aber bereits an der EM zum Einsatz. Es geht einfach darum, etwas zu ändern, wenn es nicht läuft.

Heute Montag kommt es gegen China zu einem Alles-oder-nichts-Spiel. Gewinnt die Schweiz, steht sie in der Tiebreak-Runde um die Halbfinalteilnahme. Eine Niederlage ist gleichbedeutend mit dem Aus. Wird die Routine ein Faktor sein?

Auch China ist routiniert. Wichtig ist, dass wir diese Partie gegen Japan schnell abhaken und an uns glauben. Wir können gutes Curling spielen – nun müssen wir das auch umsetzen. INTERVIEW: RETO KIRCHHOFER

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