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Nach-gefragt «Ich hoffe, dass Kinder Fragen stellen»

Marlise Hochmann Kinderbuchautorin und Kindergärtnerin

Was hat Sie dazu bewogen, ein Kinderbuch zu schreiben?

Marlise Hochmann: Gelesen und geschrieben habe ich immer. Daraus ist der Wunsch entstanden, einmal etwas zu publizieren. Dass gerade ein Kinderbuch meine Erstveröffentlichung ist, das hat zwei Gründe: Zum einen stehen mir Kinder als Mutter und gelernte Kindergärtnerin nahe. Zum anderen dachte ich mir, dass ein Kinderbuch ein guter Einstieg sei, zumal mir Kinderbücher und Märchen immer viel bedeutet haben.

Was hat es mit der Geschichte von Peppi und seinen Freunden auf sich? War­um wollten Sie gerade diese Geschichte erzählen?

Kinder interessieren sich meist sehr für Tiere. Für mich ist Respekt ge­gen­über Tieren wichtig. Ein Hund als Held meiner Geschichte schien mir passend, da er ja auch eng mit dem Menschen zusammenlebt. Also nahm ich als Vorlage den Hund meiner Tochter, der tatsächlich Peppi heisst.

Welches ist Ihr liebstes Kinderbuch?

Die Liste ist lang. Spontan fällt mir «Bambi» ein. Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie meine Mutter mir daraus vorgelesen hat.

Die übergeordnete Thematik ist die Wirtschaftlichkeit, die der Freundschaft untergeordnet wird. Oder ist es die Toleranz im Zusammenleben?

Beides. Ich erhoffe mir, dass Kinder nachfragen, war­um denn nun die Schatztruhe des Barons halb leer bleibe. Das kann Gespräche über Werte auslösen.

Und in einer allfälligen Fortsetzung wird die Schatztruhe dann doch noch voll?

Natürlich habe ich über eine Fortsetzung nachgedacht, die Ideen dazu hätte ich. Aber ob sie zustande kommt, das steht noch in den Sternen.

Interview: Melanie Kollbrunner

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