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Nachteil wegen des Wahlzettels

Zwei amtierende Schulpflegepräsidenten kämpfen um das Präsidium des Schulkreises Altstadt-Töss. Aber nur einer steht auf dem Wahlzettel.

Seit gestern ist die Kandidatur von Beatrix Schläpfer (FDP) für die Kampfwahl um das Amt des Schulpflegepräsidenten Kreis Alt­stadt-Töss offiziell. Am Montag hatte sich die amtierende Präsidentin des Schulkreises Töss als Kandidatin für den neuen Schulkreis Alstadt-Töss aufstellen lassen (der «Landbote» berichtete). Gestern hat nun das Wahlkomitee zur Pressekonferenz ins Hotel Krone eingeladen. Dabei stach ein Detail heraus: Der Flyer, den das Wahlkomitee an alle Haushalte versenden will, beinhaltet eine Anleitung für das Ausfüllen des Wahlzettels. Der Grund: Beatrix Schläpfer steht im Gegensatz zu ihrem Konkurrenten Felix Müller (Grüne), Präsident Schulkreis Altstadt, nicht auf dem offiziellen Wahlzettel. Ihre Kandidatur kam zu spät. «Das ist tatsächlich ein Nachteil», sagt Schläpfer. Die Herausforderin hofft aber, mit ihrer Kandidatur ein absolutes Mehr im Wahlresultat von Felix Müller zu verhindern. Dann nämlich gäbe es einen zweiten Wahlgang – diesmal mit Schläpfers Namen auf dem Wahlzettel. «Auch wenn die Ausgangslage nicht ideal ist, braucht es meine Kandidatur jetzt», sagt Schläpfer. Sie sei in den letzten Wochen von zahlreichen Eltern kontaktiert worden, die sich Sorgen über die Zukunft der ­Schulpflege machen. «Die Schwierigkeiten im Schulkreis Stadt beunruhi-gen viele.» Im März schlossen sich deshalb ­Elternvertreter aus den betroffenen Stadtkreisen zu einer Interessengemeinschaft, der IG Stadt Töss, zusammen. Sie wollen die Wiederwahl von Müller verhindern. «Viele Eltern aus Töss wollen Schläpfer als Präsidentin behalten und viele Eltern aus der Altstadt wollen Müller loswerden», sagt Marcel Maag, Elternvertreter der IG.

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