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Nahe an der Poleposition

Dominique ­Aegerter glänzte im Moto2-Qualifying zum GP von Holland mit der zweitbesten Zeit hinter WM-Leader Rabat.

Dass ihm die Strecke in Assen liegt, hatte Aegerter schon im letzten Jahr bewiesen. Damals war er im Moto2-Rennen hinter dem nachmaligen Weltmeister Pol Espargaro und dem WM-Zweiten Scott Redding – beide mittlerweile in die MotoGP-Klasse aufgestiegen – Dritter geworden. Die gleiche Position belegte Aegerter auch am Donnerstag nach den ersten zwei (freien) Trainings.

Noch besser lief es dem 23-jährigen Berner im Qualifying, in dem er konstant schnelle Runden ablieferte. Am Ende resultierte für den Suter-Fahrer die beste Startposition seit seinem GP-Debüt im Herbst 2006. Die Poleposition verpasste er nur um 0,151 Sekunden. So knapp war die Differenz zum spanischen WM-Leader Esteve Rabat (Kalex).

Lüthi: «Grosse Probleme»

Er habe fest an seine erste Poleposition geglaubt und alles versucht, um sie zu kriegen, sagte ­Aegerter. «Natürlich war ich etwas enttäuscht, dass es am Ende nicht ganz geklappt hat.» Doch dem bekannt guten Starter ist klar, dass nur das Rennen zählt, für das er in der ersten Startreihe ideal platziert ist. «Ich weiss zudem, dass ich in Assen einen ausgezeichneten Rhythmus fahren kann. Wenn es trocken ist, kann es ein grosser Tag für mich werden», hofft Aegerter, dass sich die schlechten Wetterprognosen nicht bewahrheiten.

Höchst enttäuschend endete das Qualifikationstraining hingegen für die restlichen drei Schweizer im Moto2. Tom Lüthi kam mit mehr als einer Sekunde Rückstand auf Rabat nicht über Startposition 17 hinaus – seinem zweitschlechtesten Ergebnis in dieser Saison. «Ich habe so richtig einen auf den Deckel gekriegt. Es sind immer noch grosse Probleme da, ich habe mit dem Motorrad zu kämpfen», sagte der Ex-Weltmeister, der vor allem mit dem Einlenkverhalten seiner Maschine kämpft.

Motorrad zerstört

Randy Krummenacher blieb mit fast 1,7 Sekunden Rückstand nur Startposition 26. «Mir ist noch völlig unklar, war­um es im Qualifying nicht schneller ging», sagte der Zürcher Oberländer.

Robin Mulhauser wurde 31. (unter 34 Fahrern). Der Romand stürzte in den Schlussminuten des Qualifyings spektakulär, doch bevor das Motorrad in die Mauer prallte, sprang er ab. Das Motorrad wurde beim Einschlag komplett zerstört, Mulhauser hingegen stand aus eigener Kraft wieder auf. Er kam mit einer Verletzung am rechten Knöchel sowie Prellungen davon. si

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