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Namensverzicht für die UBS problemlos

Die Uni Zürich begründet die Offenlegung mit dem «öffentlichen Interesse nach Transparenz» bei der Zuwendung privater Mittel. Ihrer Ansicht nach belegen die offengelegten Passagen, dass die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre vollständig gewährleistet ist. Im Übrigen habe die Uni beschlossen, in Zukunft dem Bedürfnis nach Transparenz verstärkt Rechnung zu tragen. Weiter wird angekündigt, die Bezeichnung von Räumen nach Sponsoren in einer neuen Fundraising-Policy grundsätzlich zu regeln.

Otfried Jarren, Uni-Rektor ad interim, bezeichnet die 100-Millionen-Franken-Donation der UBS auf Anfrage als Spezialfall. Dies sei der Uni zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses wohl nicht so bewusst gewesen. Jarren betont, dass die Einwerbung von Drittmitteln «völlig transparent» erfolgen und die Uni dabei ihre Schwerpunkte selbst festlegen müsse. «Mein Wunsch wären Standardverträge.»

Kaspar Villiger, alt Bundesrat und Stiftungsratspräsident der UBS Foundation, begrüsst auf Anfrage die Pu­blikation. Jetzt sehe man offen, was vereinbart wurde. Verglichen mit dem Ausland sei die Gegenleistung für den enormen Betrag «eigentlich lächerlich». «Uns war von Anfang an klar, dass die Forschungsfreiheit der Universität nicht angetastet werden darf.» Dass auf den Namen «UBS Center Lecture Hall» verzichtet werde, sei kein Problem. (sda)

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