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Nations League statt Freundschaftsspiele

astana. Die Uefa schafft die für die Vermarktung uninteressanten Freundschaftsspiele ab und lanciert dafür einen neuen Wettbewerb. Ab 2018/2019 wird im Zweijahresrhythmus ein weiterer Titel ausgespielt – im Rahmen der «Nations League». Diese sieht die Einteilung der 54 Verbände nach sportlichen Kriterien in vier Divisionen à jeweils zwischen 12 und 16 Teams vor. Innerhalb der Divisionen gibt es Gruppen mit drei oder vier Mannschaften.

Begonnen wird mit dieser «Länder-Meisterschaft» im Herbst 2018. Dabei geht es in vier bis sechs Spielen pro Nationalteam um den Auf- und Abstieg zwischen den Divisionen sowie um das Erreichen von Playoff-Plätzen in der EM-Qualifikation 2020, die nicht schon im Herbst 2018, sondern erst im Frühjahr 2019 beginnen soll. Die vier Gruppensieger der Topdivision tragen wohl im Sommer 2019 ein Finalturnier aus und dürften sich gleichzeitig für die EM-Endrunde qualifizieren. Im Detail steht der Modus jedoch noch nicht.

Der von der Uefa-Exekutive ausgear­bei­te­te Vorschlag wurde trotz Bedenken von nicht wenigen Verbänden einstimmig angenommen. «Das ist in Bezug auf die Nationalmannschaften eine sehr wichtige Entscheidung für die Zukunft des Fussballs», sagte ein zufriedener Uefa-Präsident Michel Platini (Bild).

Am Rande des Uefa-Kongresses liess sich Platini (58) nur halbwegs in die Karten zu seiner persönlichen Zukunft blicken. Er wisse noch nicht, ob er 2015 für das Amt des Fifa-Präsidenten kandidieren werde, so der Franzose. Immerhin sieht er sich allenfalls in keiner so schlechten Position für die Wahl: «Es gibt nur eine Person, die Blatter in einer Wahl schlagen kann. Ich.» (si)

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