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Nebengeräusche zur Akustik

Zwei Punkte im Budget 2014 der Politischen Gemeinde Turbenthal gaben an der Gemeindeversammlung zu reden: Zum einen stellte die Rechnungsprüfungskommission (RPK) den Antrag, das Geld für die geplante Lärmdämmung der Grosshalle zu streichen. «Wir sind nicht generell gegen das Projekt», erklärte Präsident Wolfgang Pfister. Die RPK befürchtete vielmehr, dass nun noch Häppchen für Häppchen in die bereits gebaute Grosshalle investiert werden könnte. Doch Gemeindepräsident Georg Brunner versicherte, dass keine grösseren Investitionen mehr geplant seien. Die Akustik sei für kulturelle Anlässe aber einfach zu schlecht. Dies bestätigte auch ­Gian-Marc Comminot, Präsident der Harmonie Turbenthal: «Ein Konzert will man ja richtig hören und nicht bloss einen Brei.» Schliesslich wurde der Kürzungsantrag der RPK mit grossem Mehr abgelehnt.

Einen Antrag von Daniel Rüegg nahmen die 87 Stimmbürger dagegen mit dem knappest möglichen Resultat von 44 Ja-Stimmen an: Damit dürfen beim Tössgewerbekanal ­Sticki nur die Ufermauern saniert, aber keine Sitzgelegenheiten oder Beleuchtungen erstellt werden. Für das Projekt sind 100 000 Franken im Budget eingestellt. Oppositionslos passierten die Voranschläge 2014 beider Schulen. Der Gesamtsteuerfuss entspricht 2014 erstmals nicht dem kantonalen Maximum von 124 Prozent, sondern bleibt unverändert bei 122 Prozent. (fam)

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