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Neftenbacher Kandidatin obenauf

Bei der Ersatzwahl in den Gemeinderat haben alle drei Kandidaten das absolute Mehr verpasst. Silvia Weidmann nur um 50 Stimmen.

Wer künftig als Ersatz für den verstorbenen Gemeinderat Viktor Huss (SVP) in die Neftenbacher Exekutive Einsitz nehmen wird, entscheidet sich erst am 28. Juli. Die Kandidatin der SVP, Silvia Weidmann, sowie die beiden parteilosen Herausforderer Antonio De Cesaris und Rudolf Wolfensberger machten sich die Stimmen heute streitig, ohne dass jemand das absolute Mehr von 705 Stimmen erreichte. Mit Abstand am meisten Wahlzettel (655) vereinigte die Hotelfachfrau, dreifache Mutter und gebürtige Neftenbacherin Silvia Weidmann auf sich. Der Schulhausabwart Antonio De Cesaris (319) und der ERP-Fachmann Rudolf Wolfensberger (314) erhielten je rund die Hälfte ihrer Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 41 Prozent. 121 Stimmen fielen auf Vereinzelte. SVP-Frau tritt nochmals an Während es für Weidmann klar ist, zum zweiten Wahltang anzutreten, lassen es die beiden Männer noch offen, wie sie auf Anfrage sagten. «Mit drei Kandidaturen musste man davon ausgehen, dass niemand gewählt wird», sagte Weidmann, die sich mit ihrem Ergebnis aber sehr zufrieden zeigte. «Es ist ein Superresultat.» Für das SVP-Vorstandsmitglied ist klar, dass ihre Partei Anspruch auf den vakanten Sitz des verstorbenen SVP-Gemeinderates hat. «Jetzt heisst es Geduld bewahren und Durchhaltewillen aufbringen», so die 47-Jährige, die sich als «am Wohl des Dorfes interessierte Macherin» bezeichnet. «Etwas enttäuscht» zeigte sich De Cesaris (52). «Es sieht nicht so rosig aus», sagte der gebürtige Neftenbacher, der sich nach eigenen Worten gerne für die Gemeinde engagieren würde. «Ich bin zufrieden», meinte dagegen Wolfensberger, «zumal ich keine Werbung gemacht habe». Einen Vertreter des Gewerbes im Gemeinderat fände er ideal.

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