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Neu steht Einkaufen auf dem Fahrplan

Die SBB wollen das Bahnhofsgebäude in Effretikon für 2,8 Millionen Franken umbauen. Neu ist etwa ein Migrolino-Shop geplant, dafür wird ein Warteraum verschwinden.

Die SBB planen, das Angebot für Kundinnen und Kunden am Bahnhof Effretikon zu erweitern. Dafür soll das Bahnhofgebäude umgebaut werden. Im Gebäudeflügel beim Busbahnhof soll auf einer Fläche von 130 Quadratmetern neu ein sogenannter Convenience Shop mit Gütern des täglichen Bedarfs entstehen. Gemäss SBB wird sich Migrolino als Mieter einnisten. Das heutige Bahnreisezentrum muss dem Shop weichen. Es wird allerdings mit weiteren Räumen der SBB einfach in den Gebäudeflügel auf der anderen Seite gezügelt. Dorthin also, wo sich heute der Kiosk befindet. «Die Schalter sollen neu offener gestaltet werden», sagt SBB-Mediensprecher Reto Schärli. Im gleichen Gebäudeteil sollen neben dem Bahnreisezentrum auch ein begehbarer Kiosk sowie ein zusätzliches ­Take-away-Angebot Platz finden. Über letzteren Mieter können die SBB noch keine Angaben machen. Velos müssen raus Die Veloabstellplätze, die sich heute teilweise im Gebäude befinden, gehen nicht verloren. Sie werden allerdings komplett nach draussen verlegt. Die neuen Unterstände sollen Platz für über 200 Velos bieten. Die bestehenden Toilettenanlagen beim Gleis 1 werden erneuert. Abgebaut wird einzig der heutige Warteraum. Ein Ersatz ist nicht vorgesehen. «Die Wartehallen auf den anderen Perrons bleiben allerdings erhalten», sagt Schärli. Die SBB rechnen mit Gesamtkosten von 2,8 Millionen Franken für den Umbau des Bahnhofgebäudes. Kürzlich haben sie ein überarbeitetes Baugesuch eingereicht. Dabei ging es insbeson­dere um die neuen Veloab­stellplätze. Die Stadt hat sich für mobile ­Lösungen und gegen fix montierte Unterstände ausgesprochen. «Um einen allfälligen Konflikt mit dem Zentrumsprojekt Mittim zu vermeiden», sagt Bauvorstand Reinhard Fürst (SVP). Sonst wäre der Platz dann bereits verbaut. Der Bahnhofumbau der SBB erfolgt unabhängig von der städtischen Zentrumsentwicklung. Falls alles glatt läuft, könnten die Bauarbeiten laut Mediensprecher Schärli im nächsten Jahr beginnen. Der Fahrplan sieht dann eine Fertigstellung im Jahr 2016 vor. Fabio Mauerhofer

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