Zum Hauptinhalt springen

Neue «Baby-Ambulanz» für kranke Neugeborene

Wenn Kinder zu früh oder krank zur Welt kommen, müssen sie oft so rasch wie möglich ins Kinderspital transportiert werden. In einem speziellen Rettungswagen können sie nun optimal umsorgt werden.

Jedes Jahr müssen rund 200 kranke Früh- und Neugeborene aus anderen Kliniken per Ambulanz ins Kinderspital Zürich (Kispi) verlegt werden. Damit die kleinen, schwer kranken Patienten bestmöglich transportiert werden können, erhält das Kispi nun eine neue Intensivstation auf Rädern. Die «Baby-Ambulanz» wird von der Stiftung «Chance für das kritisch kranke Kind» zur Verfügung gestellt und am 17. Juni offiziell eingeweiht, wie das Kispi am Dienstag mitteilte.Zwei Leute können sich gleichzeitig ums Baby kümmern Ein typischer Einsatz ist die Verlegung eines Neugeborenen mit Verdacht auf einen Herzfehler. Wenn die Sauerstoffwerte des kleinen Patienten schlecht sind, muss er intubiert und bereits auf der Fahrt mit der Therapie begonnen werden. «Jetzt kann man richtig arbeiten in der Ambulanz», sagte Vera Bernet, Leitende Ärztin der Neonatologie des Kispi, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Im bisherigen Fahrzeug konnte die speziell geschulte Transportequipe, die in der Regel aus einer Pflegekraft und einem Arzt oder einer Ärztin besteht, nur in Fahrtrichtung seitlich arbeiten, wie Vera Bernet erklärte. In der neuen Ambulanz steht der Transport-Inkubator quer, so dass zwei Leute gleichzeitig das Neugeborene versorgen und lebensrettende Massnahmen durchführen können.250'000 Franken teure Ambulanz Das rund 250'000 Franken teure Fahrzeug wurde von der Stiftung «Chance für das kritisch kranke Kind» mit Spenden finanziert. Für die Transporte arbeitet das Kispi seit Jahren mit der Firma TransMedical zusammen. Ausser für das Kispi fährt die neue «Baby-Ambulanz» auch für die Neonatologie des Universitätsspitals Zürich.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch