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Neue Fachstelle mit Biber-Hotline

Der Biber war in der Schweiz ausgestorben. Die heutige Population hat sich aus der Wiederansiedlung in den 60er-Jahren entwickelt. Heute leben im Kanton nach Zählungen im Jahr 2011 rund 250 Tiere in 64 Revieren – Tendenz steigend. Weil sich der Nager erfolgreich ausgebreitet hat, haben sich auch die Konflikte mit dem Menschen verstärkt. Mit dem neuen Biberkonzept möchte der Kanton den Umgang mit dem geschützten Wildtier regeln, die Finanzierung klären und Massnahmen für die Prävention von Schäden festhalten. Noch in diesem Jahr will er eine Biberfachstelle mit einer Biber-Hotline einrichten. Damit soll eine Schnittstelle zwischen Gemeinden, Kanton und Umweltorganisationen entstehen. «Mit dem Konzept ändert sich zwar nicht viel im Umgang mit dem Biber», sagt Jürg Zinggeler von der Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons. «Aber die Massnahmen sind nun festgeschrieben. Mit der Verabschiedung des Konzepts durch den Regierungsrat ist auch die Finanzierung geregelt.» Denn der Koordinationsaufwand für Biberfragen in der Fischerei- und Jagdverwaltung betrug im Jahr 2011 etwa 350 Stunden und nimmt stetig zu. Die heutigen Ressourcen würden dafür nicht ausreichen. Mit der Fachstelle werde sich das ändern. (rut)

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