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Neue Rehaklinik für die Stadt Zürich

Die Epilepsieklinik baut mit der Höhenklinik ein neues Angebot auf. Dies, weil Rehaplätze in der Stadt fehlen.

Auf dem Gelände der heutigen Epilepsieklinik in Zürich Riesbach (auf der «Lengg») entsteht eine neue Klinik für Epilepsie und Rehabilitation. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Schweizerischen Epilepsiestiftung und der Stiftung Zürcher Höhenklinik. Die «Klinik Lengg» soll im ersten Quartal des nächsten Jahres ihren Betrieb mit rund 80 Betten aufnehmen. Mit dem Angebot soll die ausgesprochen starke Nachfrage nach Rehabilitationsplätzen im städtischen Gebiet gedeckt werden, wie es an der gestrigen Medienorientierung hiess. Dabei geht es um die Nachsorge von Patienten mit Schlaganfällen oder Parkinson. Die heutigen Angebote liegen zumeist in ländlichen Gebieten oder ausserkantonal (zum Beispiel in Wald oder Davos).

Kosten unzureichend gedeckt

Ursprünglich wollte man auf der Lengg ein grosses Projekt in einem Wurf realisieren, und zwar in Form eines grossen Neubaus auf dem Gelände, wie Thomas Wagner, Präsident der Epilepsiestiftung gestern ausführte. Aus Kostengründen sah man davon ab und geht nun in zwei Etappen vor. Die erste besteht darin, ein bestehendes Gebäudes um zwei Etagen aufzustocken. Baubewilligung und Baufreigabe dafür lägen vor, sodass die zusätzlichen 44 Betten Anfang nächsten Jahres bezugsbreit sein sollen. Die Investitionen für die erste Etappe beziffert Wagner auf 35 Millionen Franken. Die Planung für die zweite Etappe ist noch im Gang.

Sorgen bereiten den Betreibern die vorgeschlagenen Fallpauschalen. Sie deckten in heutiger Form die Kosten für komplexe Epilepsie- und Rehafälle nur unzureichend. Dieser Sachverhalt erklärt das etappierte Vorgehen. (tsc)

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