Zum Hauptinhalt springen

Neuer Name, Kürzel bleibt

Die Metallarbeiterschule ändert im 125. Jahr ihres Bestehens den Namen zu Mechatronik-Schule Winterthur. Das spiegelt besser, was die Lehrlinge dort lernen. Das Kürzel MSW passt weiter.

Metallarbeiter – man denkt an Schlosser und Mechaniker, an Schwerindus­trie und riesige Werkhallen. Heute aber lernen die 225 jungen Männer und die vier bis fünf jungen Frauen an der «Metalli» längst andere Berufe. Informatiker, Elektroniker, Automatiker, Anlagen- und Apparatebauer sowie Polymechaniker wollen sie werden. Der gestern kommunizierte Namenswechsel zu Mechatronik-Schule Winterthur trägt dieser Veränderung Rechnung. Der oft gehörte Begriff «Metalli» wird nun wohl definitiv verschwinden. Die Beschriftung «MSW» aber hat Bestand, Zusatzkosten fallen dort keine an.

Die MSW ist zudem laut Mitteilung nun Ausbildungspartnerin von Swiss Olympic. Das bedeutet: Sie fördert Sporttalente. Aktuell sind drei Jugendliche involviert, ein Fuss- und ein Handballer sowie ein Ruderer. Sie können eine solide Ausbildung erwerben, ohne auf Trainings und Wettkämpfe verzichten zu müssen. In anderen Betrieben führt das oft zu Problemen.

Zum 125-Jahr-Jubiläum der MSW ist im Herbst neben anderen Anlässen ein Treffen ehemaliger Absolventen geplant. Der aktuell bekannteste ist der Polymechaniker Chris Spörri. Er baute das Snowboard von Halfpipe-Olympiasieger Iouri Podladtchikov. (mgm)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch