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Neues Quartier hebt die Schülerzahlen an

Im Osten von Lufingen wird eine neue ­Einfamilienhaussiedlung gebaut. Weil weitere Überbauungen anstehen, könnte der Schulraum wieder knapp werden.

Aus 25 frei stehenden Einfamilienhäusern besteht die Überbauung, die sich «Terra Verde» nennt. Erstmals wird damit auch der ­östliche Teil der 1800-Seelen-Gemeinde grossflächig bebaut. Die anderen Ein­familienhaussiedlungen Lufingens liegen alle auf der anderen Seite der Zürcherstrasse. Die erste Bauetappe soll im Frühling 2014 starten, Ende des Jahres sollen die ersten Häuser bezugsbereit sein.

Die 25 Häuser seien, was die Infra­struk­tur betrifft, noch keine grosse Her­ausforderung, sagt Gemein­de­schreiber Kurt Renk. Er rechnet mit 50 bis 100 neuen Einwohnern. Allerdings stünden in Lufingen weitere Projekte an. So seien in der Nähe der 25 Einfamilienhäuser von denselben Bauherren auch noch Mehrfamilienhäuser mit 62 Eigentumswohnungen geplant. Zudem werde auch in Aug­wil und auf dem Ziegeleiareal neuer Wohnraum entstehen. «Die Frage ist nur, ob alles miteinander kommt oder gestaffelt», sagt Renk. Im schlechtesten Fall wäre die Gemeinde gezwungen, für mehr Schulraum zu sorgen, obwohl das Primarschulhaus in den letzten Jahren bereits für rund 5 Millionen Franken erweitert wurde.

Bauboom im Jahr 2000

«Wie viel zusätzlicher Schulraum benötigt wird, hängt davon ab, ob mehr Mietwohnungen oder Eigenheime gebaut werden», sagt Renk. Mietwohnungen würden sich stärker auf die Schülerzahl auswirken, weil sie permanent von Familien bewohnt würden. Im Eigenheim blieben die Eltern oft auch nach dem Wegzug der Kinder wohnen. Momentan zeigt Renk sich aber noch zuversichtlich, dass man ohne zusätzlichen Schulhausbau über die Runden kommt.

Lufingen erlebte nach der Jahrtausendwende einen kleinen Bauboom. Die erste grosse Überbauung mit 44 Einfamilienhäusern wurde im Jahr 2000 realisiert. Letztes Jahr entstanden 33 neue Wohneinheiten.

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