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Neues «Wahrzeichen» eröffnet

Heute Morgen ist die neue Hochschulbibliothek der ZHAW eröffnet worden. Nicht nur ihr Bestand regt zum Nachdenken an. Auch ihre Architektur inspiriert.

Die Dimensionen der neuen ZHAW-Hochschulbibliothek auf dem Sulzerareal in Winterthur beeindrucken: Auf gut 6‘000 Quadratmetern bietet die Bibliothek Platz für über 250 000 Medien. Sie ist damit flächenmässig die grösste Fachhochschulbibliothek in der Deutschschweiz. «Die Bibliothek ist ein Wahrzeichen des erstarkten Bildungsstandorts Winterthur», sagte Regierungspräsidentin Regine Aeppli bei der Eröffnung von heute Morgen. Die neue Hochschulbibliothek führt die bisherigen Teilbibliotheken der fünf Winterthurer ZHAW-Departemente Architektur und Bau, Gesundheit, angewandte Linguistik, Engineering sowie Wirtschaft und Recht zusammen. «Dies ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung unserer Hochschule», sagte Jean-Marc Pivetau heute Morgen. Der ZHAW-Rektor eröffnete die Bibliothek zusammen mit Regine Aeppli, Kantonsbaumeister Matthias Haag und Beat Schwab, Leiter Real Estate Asset Management Schweiz der Credit Suisse.Bibliothek in denkmalgeschütztem GebäudeZweieinhalb Jahre lang wurde die ehemalige Sulzer Halle 87 zur neuen Hochschulbibliothek umgebaut. Den Entwurf für das 1930 erbaute Gebäude lieferte der Winterthurer Architekt Lebrecht Völki. Er gehört zu den bedeutendsten Winterthurer Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Beim Umbau wurde das ursprüngliche Tragwerk der Halle – eine Konstruktion aus genietetem Stahl – weitgehend erhalten. Neben der Bibliothek beheimatet das denkmalgeschützte Gebäude auch Unterrichts- und Büroräume, eine Lernlandschaft sowie eine Cafeteria. Eigentümer und Bauherr des Gebäudes ist die Credit Suisse. Das Hochbauamt des Kantons Zürich war für die Begleitung des Bauprojekts sowie die Ausstattung der Räumlichkeiten mit Mobiliar sowie technischen Geräten verantwortlich. Die Bibliothek steht neben Studierenden, Forschenden und Dozierenden der ZHAW auch weiteren Nutzern offen. Am Tag der offenen Tür vom 14. März können Interessierte die Bibliothek besichtigen.

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