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NHL: Vier Tage in Folge Gespräche

NEW York. Vertreter der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA trafen sich auch gestern wieder zu Diskussionen im Kampf um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag. Nicht weniger als vier Tage in Folge hat man also diskutiert; seit sich Gary Bettman und Donald Fehr vor einer Woche unter vier Augen unterhalten haben, wird bis heute Morgen rund 25 Stunden über Neuerungen und Annäherungen verhandelt worden sein.

Noch immer halten sich die Exponenten der Parteien sehr bedeckt, wenn es um die Inhalte geht. Das wird von verschiedenen Seiten als sehr gutes Zeichen gedeutet. Sollte die NHL zum Beispiel am 1. Dezember mit einer verkürzten Saison beginnen, müssten die Vereinbarungen gut zehn Tage vorher unterzeichnet sein.

Den Reportern vor Ort ist es nach zwei Tagen immerhin gelungen, den «geheimen» Tagungsort der Parteien aufzuspüren – und eine Quelle hat auch das «Memo» lokalisiert, das NHLPA-Direktor Donald Fehr den Spielern zukommen liess. Darin sprach er zwar davon, dass ein Schritt vorwärts erfolgt sei, er schickte jedoch gleich ein grosses «Aber» hinterher: Eine signifikante Differenz bestehe weiterhin. Die NHL habe zum Ausdruck gebracht, dass die Spieler bei ihren Lohnforderungen weitere Zugeständnisse machen sollen. Die Besitzer wollen eine sofortige Einführung der 50/50-Lösung bei den eishockeyrelevanten Einkünften, dazu müsste den Forderungen nach Einschränkungen diverser Spielerrechte Folge geleistet werden. All diese Punkte, welche die Besitzer weiterhin im Gesamtarbeitsvertrag verankert sehen wollen, verschlechtere die Verhandlungsposition der Spieler eminent, berichtete Fehr. Besitzer könnten dafür praktisch während der gesamten Karriere über Spieler «verfügen». (jch)

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