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Nicht gut genug für Murray

tokio. Trotz harter Gegenwehr unterliegt Stanislas Wawrinka in den Viertelfinals von Tokio dem Briten Andy Murray 2:6, 6:3, 2:6.

Murray lobte seinen Widersacher nach der gut zweistündigen Partie: «Gegen Stan gibt es keine einfachen Spiele. Dies traf ein weiteres Mal zu.» Der Olympiasieger und US-Open-Sieger leitete im dritten Satz die Entscheidung mit dem Service-Durchbruch zum 3:1 ein. Im Head-to-Head steht es nun 8:4 für Murray, der sechs der letzten sieben Duelle gegen Wawrinka gewonnen hat. Murray trifft in den Halbfinals auf den Kanadier Milos Raonic (ATP 15).

Wawrinkas Aufschlag erwies sich gegen den Weltranglistendritten als zu wenig effizient. Fünf Asse und 70 Prozent Gewinnpunkte mit dem ersten Service bildeten eine durchzogene Ausbeute. Beim Zweitrunden-Sieg gegen Jérémy Chardy (Fr/ATP 31) hatten sich die entsprechenden Statistiken von Wawrinka noch anders präsentiert (19 Asse/93 Prozent).

Wawrinka bezog seine vierte Viertelfinal-Niederlage in diesem Jahr. Er wird nun nach Schanghai dislozieren, wo das vorletzte Masters-1000-Turnier der Saison ansteht. In China war Wawrinka im Vorjahr in den Achtelfinals an Murray gescheitert. Mehr ATP-Punkte als in Peking (90 Punkte) hat Wawrinka ab dem 22. Oktober in Basel (180) zu verteidigen. An den letztjährigen Swiss Indoors war er erst im Halbfinal von Federer gestoppt worden. Derzeit beträgt Wawrinkas Vorsprung auf die Weltnummer 25, den Italiener Andreas Seppi, weniger als 400 Punkte.

Oprandis Einbruch

In den Viertelfinals des WTA-Turniers von Peking scheiterte Romina Oprandi (WTA 69) gegen die Weltnummer 1 Victoria Azarenka klar. Die Bernerin unterlag der Weissrussin in einer knappen Stunde 2:6, 0:6.

Im ersten Satz war Oprandi früh in Rücklage geraten, hatte aber immerhin noch ein zwischenzeitliches Rebreak zum 2:5 zustande gebracht. Im zweiten Durchgang jedoch brach die Schweizerin regelrecht ein und es gelangen ihr gerade mal noch vier Punkte. Für Oprandi war es die zweite aufeinanderfolgende Niederlage im dritten Duell gegen Asarenka. Zuletzt hatte sich die Weissrussin in Wimbledon auf ihrem Weg in die Halbfinals durchgesetzt.

Trotz der (zu erwartenden) Niederlage wird Oprandi, die schon im Sommer bei den ITF-Titel-Gewinnen in Biarritz und in der Bronx aufsteigende Tendenz verraten hatte, im neuen WTA-Ranking in die Gegend von Platz 50 vorstossen. Die derzeit bestklassierte Schweizerin rückt damit ihrer Bestmarke immer näher. Diese hatte sie mit Platz 46 vor etwas mehr als sechs Jahren erreicht. (si)

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