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Nicht mehr als Aktfotograf tätig

zürich. Ein Zürcher EDU-Kantonsrat hat in einer Anfrage die nebenamtliche Tätigkeit eines Jugendanwalts als Aktfotograf kritisiert. Durch die Nebentätigkeit stehe das Ansehen der Justiz auf dem Spiel. Seit Frühling 2010 mache der Mitarbeiter keine Aktfotos mehr, schreibt der Regierungsrat in seiner gestern veröffentlichten Antwort. Die Oberstaatsanwaltschaft sei dar­über informiert gewesen, dass sich der Jugendanwalt vor seiner 100-Prozent-Anstellung nebenberuflich als Fotograf und Erwachsenenbildner betätigte. Es lägen keine Hinweise vor, dass die Tätigkeit des Jugendanwalts als Fotograf dessen Amtsausübung in irgendeiner Weise beeinflusst habe, schreibt der Regierungsrat. Verbunden mit der nötigen hohen Fachkompetenz im erzieherischen Bereich seien aber auch entsprechende Erwartungen der Öffentlichkeit bezüglich der Integrität und der Vertrauenswürdigkeit eines Jugendanwalts, heisst es in der regierungsrätlichen Antwort. Die Aktfotografie biete naturgemäss «vielfältige Anknüpfungspunkte für ethische und moralische Fragestellungen». (sda)

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