Zum Hauptinhalt springen

Nobelpreis für Zellverjüngung

Stockholm. Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an den Briten John Gurdon (79) und den Japaner Shinya Yamanaka (50). Die beiden werden für ihre Arbeiten zur Verjüngung erwachsener Zellen geehrt, wie das Karolinska-Institut gestern in Stockholm mitteilte. Die höchste Auszeichnung für Mediziner und Biologen ehrt eine der erstaunlichsten Entdeckungen der vergangenen Jahre: 2006 berichtete Yamanaka (Bild rechts), dass sich Zellen aus dem erwachsenen Körper mit Hilfe von nur vier Genen in Stammzellen zurückverwandeln lassen.

Der 1933 geborene Biologe Gurdon (Bild links) hatte bereits 1962 entdeckt, dass die Spezialisierung von Zellen rückgängig gemacht werden kann. Er klonte einen Frosch – und stiess in der Fachwelt zunächst auf grosse Skepsis. (sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch