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Noch besser aufgestellt im Winter

baden. Michelin hat allen Grund zur Freude. 69 Prozent beträgt der Winterreifenanteil in der Schweiz. Mit dem Pilot Alpin P4 und dem Latitude Alpin LA2 hat der französische Hersteller zwei neue Hochleistungsreifen in sein Winterangebot integriert.

Direktor Charles Aeby von der Michelin Schweiz AG ist seit 22 Jahren beim französischen Reifenspezialisten und sieht steigende Kundenwünsche nach Sicherheit und Mobilität. Er wundert sich auch nicht, dass der Winterreifen-Marktanteil permanent steigt und von 6,5 Millionen Personen- und Lieferwagenreifen nun gut 4 Millionen betrifft. Noch prä­gnan­ter präsentiert sich der Marktanteil von Hochleistungsreifen mit Grössen von 17 und mehr Zoll. Er ist in dieser Periode sogar um 82 Prozent gewachsen. Da mittlerweile in der ganzen Schweiz mehr als ein Drittel aller neu zugelassenen Fahrzeuge SUV und 4×4 sind, hat dies natürlich auch Einfluss auf entsprechend grosse Räder.

Zwei Reifen für den Wintereinsatz sind komplett neu. Der Michelin Pilot Alpin PA4 mit zwei Profilen ist für alle Anforderungen gedacht. Von den 47 Ausführungen gibt es ab sofort 28 neue Dimensionen, die es vom kleiner dimensionierten Vorgänger nicht gab, und im nächsten Jahr weitere 13. Mehr Sicherheit bieten mit dem neuen Reifen der ein bis zwei Meter kürzere Bremsweg auf Nässe und Schnee und gar ein drei Meter kürzerer Bremsweg auf Eis.

Der Michelin Latitude Alpin LA2 für leistungsstarke SUV erfüllt bei winterlichen Bedingungen hohe Ansprüche an Sicherheit, Mobilität und Fahrzeugkontrolle. Zu seinen herausragenden Merkmalen gehören ein bis zu zwei Meter kürzerer Bremsweg auf Nässe und Schnee und ein bis zu drei Meter kürzerer Bremsweg auf Eis, die bessere Traktion auf Schnee und Eis und – ge­gen­über den Vorgängermodellen – ein besseres Fahrverhalten bei winter­lichen Bedingungen. Von 24 Ausführungen kommen 18 neue und 2013 acht weitere und davon fünf wirklich neue Dimensionen. War­um es im Winter spezielle Reifen braucht, ist inzwischen allgemein bekannt. Der Winterreifen funktioniert auf den verschiedensten Fahrbahnen und dient in einem wesentlich grösseren Temperaturfenster.

Die Technikhighlights der neuen Michelin-Winterreifen basieren auf drei Säulen, die Helio-Compound-Gummimischung gehört zu einer neuen Generation mit einer patentierten Rezeptur auf der Basis von Silica und Sonnenblumenöl, die zu verbesserter Haftung bei geringen Temperaturen, Schnee und Eis beiträgt. Dazu kommt eine Lauffläche mit einer hohen Anzahl an Profilrillen, die für mehr Haftung auf winterlicher Fahrbahn sorgen. Zudem sind die dreidimensionalen Lamellen bis zum Profilgrund in unterschiedlichen Winkeln angeordnet. Eine Gestaltung, die für mehr Traktion, steifere Profilblöcke und dadurch auch für ein besseres Durchbrechen des Wasserfilms, mehr Kontakt zur Fahrbahn und auch für erhöhte Lenkpräzision sorgt.

Das neue, ab 1. November auch in der Schweiz auf jeden Reifen geklebte EU-Reifenlabel soll dem Verbraucher vergleichbare und verständliche Informationen dar­über geben, wie sparsam, sicher und leise ein Reifen ist. Auf jedem Label sind drei Symbole abgebildet: Die Zapfsäule symbolisiert den Rollwiderstand, der in Stufen vom grünen A bis zum roten G angegeben wird. Die Regenwolke steht dafür, wie gut der Reifen auf einer nassen Fahrbahn haftet. Hier gilt ebenfalls die Einteilung von A bis G. Der Lautsprecher mit drei Schallwellen signalisiert die Abrollgeräusche des Reifens. Das Reifenlabel kann die Beratung des Händlers nicht ersetzen, ist aber eine gute Information für die Käufer, um sich auf einen Blick über die Charaktereigenschaften des Reifens zu informieren. Allerdings bleiben die Reifentests auch in Zukunft wichtig, weil hier eine umfassende Information weitergegeben wird. Sicherheit, Langlebigkeit und Treibstoffersparnis zählen zu den allerwichtigsten Reifeneigenschaften.

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